um ZEIT ZU er LEBEN

Wir sehen die Welt mit eigenen Augen

7. Februar 2016
von uweanger
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Trail auf die Gipfel rund ums Poisental Deal: mind. 1.000 HM

Das Streckenprofil sieht schon ansprechend aus- Es war ein spontaner Entschluss- laufe mindestens 1.000 Höhenmeter rund ums Poisental.
Ich stellte mein Auto am Fuße des Wachtelberges im Stadtteil Niederhäslich/Freital ab. Auf der Fahrt hat ich meine Speicher noch mit Chiasamengel gefühlt. Für mich hat sich das als der ideale Flüssigkeitsspeicher entwickelt. Ich entschloss mich, meinen Trinkrucksack im Auto zu lassen. Der Körper muss das auch so verkraften.
Aus der Erfahrung vor drei Tagen habe ich meine Füße mit IRIS von Inov8 bewaffnet, denn es durfte wieder schlammig werden und es wurde wieder ein Barfußschuhlauf.
Ich entschloss mich zu einer kleinen Planänderung und lief zuerst in Richtung Windberg und dort zum König Albert Denkmal. Damit waren gleich auf den ersten  2,5 km knapp 150 HM zu absolvieren und ich hatte eine kurze wunderschöne Aussicht bei 353 m Höhe auf das, was ich mir da vorgenommen hatte.
Nächste Gipfel in dieser Region sollten sein:

Vom Windberg gings somit gleich erstmal runter durchs Poisental und von dort hinauf IMAG2246auf den Wachtelberg-was gewollt wieder ganz schön steil war, denn das ist ein Skihang, wenn dann mal Schnee liegt. Von der Höhe gings wieder hinab in den Poisenwald zum steinernen Tisch- mit einem weiteren Schnappschuss. Alle sonstigen Bilder habe ich in folgendem Ordner zusammengefasst, damit Ihr Euch ein Bild von der anspruchsvollen, aber schönen Strecke machen könnt.Wenn Ihr im Bild auf das  Infozeichen drückt, dort habe ich eine Beschreibung gemacht. Unten könnt Ihr auch den gps-track runterladen- oder hier

GPSies - Trail auf die Gipfel rund ums Poisental Deal: mind. 1.000 HM

Von da gings erstmal quer durch den Possendorfer Golfplatz und nach Umlaufen direkt wieder bis ganz runter ins Poisental, von wo mich der Trail  immer aufwärts durch den Poisenwald bis auf den Lerchenberg führte. Somit standen bei km 18,5 schon über 640 HM auf der Uhr. Ich nahm ein isotonisches alkoholfreies Weizen im stehen. Die Bude war brechend voll, natürlich waren die IMAG2252meisten mit dem Auto zum Essen gefahren. Kurz entschlossen legte ich noch eine Talfahrt(lauf) nach Oelsa auf 305 m ein, nahm dort noch den Feldweg hinauf bis zum Götzenbusch in westliche Richtung und konnte so von 355 m Höhe noch einen Blick hinauf auf den Lerchenberg mit seinen 425 m  werfen, den es nochmal zu überwinden galt. Also wieder runter auf 305 und hinauf auf 425 m. Damit waren die 800 m schon deutlich überschritten und das Erreichen der 1.000 HM mehr als realistisch.
Vom Lerchenberg lies ich mich locker über die Felder durch Börnchen Richtung Golfplatz treiben und durchquerte diesen erneut in  Richtung Poisenwald hinunter bis auf 276 m, um erneut auf 380 m aufzusteigen Richtung Obernaundorf. Nach einem kurzen Abwärtslauf  auf 330 m und letztem Aufstieg auf 375 überquerte ich die 1.000 HM, sowie die 30 km und stieß beim passieren eines Walkers einen Erfolgsschrei aus. Verständlicherweise ging es von hier dann recht relaxt bis hinunter nach Niederhäslich und ein extrem erfolgreicher 7. Tag im Monat Februar ging mit läuferisch zu Ende.
Der Monat ist zumindest Höhenmetermäßig schon mega für einen Flachlandtiroler- 1.679 HM sind in 7 Tagen schon eine Nummer und ich glaubs erst jetzt so richtig. Die Füße sind  natürlich zu spüren, doch das ist bei 34,8 km und dem gestrigen Halbmarathon sowie Barfußlaufschuhen recht normal. Die Erholungsphase wird zeigen, wie weit der Körper schon ist.
Stolz bin ich schon auf den Körper- 34,8 km mit nur einem VP zur Flüssigkeitsaufnahme auskommen, ist schon Klasse.
Ups- habe gerade gemerkt, dass ich heute die 400 km in 2016 überschritten habe bei 38, 5 Laufstunden. Bin also voll im Plan mit der 366 X 1 h Laufen- Challenge für 2016.
Hier noch die Strecke zum Nachlaufen.

24. Dezember 2015
von uweanger
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Gedanken zur Weihnacht 2015 …

Gedanken zur Weihnacht 2015

Es ist doch schön, dass wir uns wieder die Zeit nehmen können, inne zu halten, um vielleicht etwas zu
entdecken und zu begreifen, was wir im Highspeedzeitalter scheinbar nicht mehr wahrnehmen. Traditionell halten wir in diesen Tagen unsere Sichtweise fest und lassen Sie oder Euch einfach daran
teilhaben.

Weihnachten ist doch der Tag, an dem wir uns an eine bestimmte Geburt erinnern.
D
azu beginne ich mit einem Zitat von Ernst R. Hauschka und will Euch damit diesmal etwas nachdenklich machen:


„Erst wenn wir die dunkelsten Stunden überlebt haben, ahnen wir, was Auferstehung heißt.“

…und jetzt lassen Sie sich oder Ihr Euch auf unsere Gedankenreise entführen:

Denke nach und werde….
Ja was denn? Reich? Erfolgreich? Verrückt? Glücklich? Zufrieden? Gesund? Liebevoll? Zärtlich?Egoistisch?  Gläubig? Realistisch? Träumerisch?  Menschlich? Unentbehrlich? Unsterblich? Weise? 

Wer hat das bloß alles so eingerichtet, dass gerade wir Menschen uns ständig über das Für und
img1450443579379Wider, das Ob oder auch nicht Gedanken machen?


Ja, ja- Ich kann die Antwort der einen schon fast hören. Als ich neulich meinem Herz aber einmal diese Frage stellte, kam prompt folgende Antwort…:

…„Ich pumpe hier tagein, tagaus einfach so vor mich
hin. Manchmal muss ich ganz schön einen Zahn zulegen, weil die Anforderungen sich erhöhen, das macht mir dann aber erst so richtig Spass  und ich werde mit jedem Tag besser.
Bloß gut, dass ich damals diesen Part übernommen habe- ich bin froh DEIN HERZ zu sein und stelle mir nicht vor, etwas anderes zu tun. Wie gesagt, ich habe mich ja damals so entschieden.


Apropos- Du immer mit Deinem Highspeedzeitalter, da seid Ihr da draussen aber noch ganz schön zurück, habe ich mir sagen lassen- dass haben wir hier schon lange. Was ich da laufend für Signale vom Gehirn bekomme, das geht in solch affenartiger Geschwindigkeit, da ist jedes heutige internet bei Euch dort draußen das absolute Schneckentempo. 
Glaub mir, da könnt Ihr Euch noch auf einiges gefasst machen.  Übrigens interessiert es mich auch herzlich wenig, was da noch zwischen Milz und Leber und den anderen so abläuft. Ich bin mit meinem Job vollkommen ausgelastet und die anderen hier in meinem kleinen Universum verlassen sich ja auch auf mich.“…

Dieses Gespräch machte mich dann doch neugieriger und ich wollte es schon etwas genauer wissen. Ich
fragte also MEIN HERZ– Hey, wie meinst Du das mit…Bloß gut dass Du damals diesen Part übernommen hast…? Da erzählte mir mein Herz folgendes:


…“Ich bin ja nur ein Teil von Dir.img1450705358377
Als ich damals meine Entscheidung traf, gab´s nicht
viel zu überlegen, denn das Ganze- also das, was Du heute bist- war schon seit paar Tagen in der Entwicklungsphase. Ich war praktisch in der Höhle des Löwen oder besser der Löwin- wenn ich die Gebärmutter Deiner Mutter als solche bezeichnen darf. Nachdem sich zwei Gameten vereint hatten, stell sie Dir einfach als AD und EV vor- (zwei winzige Zellen, je ein Teil DEINes VATERs und
DEINEMUTTER mit allem ausgestattet, was diese Dir an Erfahrungen mitgeben konnten), begannen sie sich schon wieder zu teilen und zu wandern in Richtung Gebährmutter. In der ersten Woche wurde schon geteilt, was das Zeug hält- Aus 2 wurden 4 Zellen, daraus 8, dann 16 und als wir 32 Zellen waren, hatten wir uns schon entschieden, dass die eine Hälfte einen geeigneten Platz zum Andocken an der Gebärmutter sucht und wir anderen stimmten schon mal die Arbeitsteilung für Deine weitere Entwicklung ab.

Wir hatten uns nämlich entschlossen, gemeinsam einbesonderes Abenteuer durchzuziehen. Wir nannten ES unser Projekt Mensch und wir wollten so lange zusammen bleiben, wie es uns so richtig
Freude macht oder wie Ihr heute sagt- solange es uns taugt.  


Gesagt,
Getan

img1450705778657Als erstes brauchten wir eine ordentliche Pumpe um alle mit der notwendigen Energie zu versorgen. Ich überlegte nicht lange, die
Herausforderung sagte mir zu und ich versprach, die beste Pumpe zu entwickeln, die zu jeder Tag und Nachtzeit in der Lage sein wird, alle am Projekt Beteiligten mit der notwendigen Energie zu versorgen. Ich bekam gut 14 Tage Zeit. Wir teilten uns weiter, praktisch haben wir uns immer verdoppelt.  Nach 14 Tagen waren wir schon mehr als 16.000 und nach ca. 23 Tagen hatten sich schon mehr als 8 Milliarden Zellen entwickelt.
Der Großteil von Ihnen wurde mir zugeteilt und so konnten wir nur knapp 3 Wochen nach der Vereinigung von AD und EV den Probelauf starten. Zum Glück lief gleich alles rund, denn sonst könnten wir uns jetzt nicht unterhalten. Das HERZSTÜCK DEINES LEBENS stand also schon und wird deshalb auch als DEIN HERZ bezeichnet.
Jetzt konnten die anderen Aufgaben verteilt werden.
Das ging dann ähnlich schnell und in ständiger Übereinkunft. Da gab es keine Verpflichtung von oben. Jeder übernahm einen Job und füllt diesen noch heute aus. Ich als Quasi Zelle der ersten Stunde habe mit meiner HERZmannschaft nur ein Problem. Ich kann mir jedes Jahr nur ca. 1 % Ausfälle
erlauben, mehr Ersatz kann ich auf Grund der hohen Spezialisierung nicht beschaffen. Das nimmt sogar im Laufe der Zeit ab. Solange Du noch nicht geboren warst, gab es kaum Ausfälle. Doch seitdem Ihr da draussen immer mehr Einflüssen ausgesetzt seid, ständig irgendwelche Gifte durch Deinen Körper jagen, komme ich schon an die Grenze. Geeignete Zellen für die komplexen Anforderungen im
TEAM HERZ zu finden, wird schwieriger.“

Oh GOTT das ist ja unglaublich- wie gut es tut, mal mit seinen innersten VERTRAUTEN ins Gespräch zu kommen. Ich werd noch achtsamer mit diesen Einflüssen umgehen, die DIR mein HERZ die Aufgabe schwieriger oder unmöglich machen.

Wer weiß, was Johann Wolfgang von Goethe tatsächlich mit den Worten sagen wollte: 

„ Es muss von Herzen kommen, was auf Herzen wirken soll“

Ich dank Dir auf jeden Fall mein liebes HERZ für die kleine gedankliche Reise und GLAUBE mir, was
heute von DIR zu mir gekommen ist, das werd ich auf DICH wirken lassen. Jetzt verstehe ich auch noch besser, was dazu  Woddy Allen sagte:

„Das Schwierigste am Leben ist es, Herz und Kopf dazu zu bringen, zusammenzuarbeiten.In meinem Fall verkehren sie noch nicht mal auf freundschaftlicher Basis.“


Wir wünschen Ihnen, EUCH und uns die Fähigkeiten zurück, mit EUREM HERZ und allen Menschenimage
auf dieser Welt auf freundschaftlicher Basis zusammen zu leben.

Für heute und hier und von und mit GANZEM HERZEN FROHE WEIHNACHTEN.

 Viel Spass am LEBEN und bleibt schön lebenslustig, wenn Ihr über den Grat des Lebens schreitet. 


Marion und Uwe Anger

20. Dezember 2015
von uweanger
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Der Ultra vor Weihnachten- Malerweg NonStop – der Versuch

18.12.15 07:00 auf der Tag vor dem Ultra auf dem Malerweg- 16:00 Abfahrt nach Bad Schandau und Übernachtung im Ferienhaus Rudat Ich war dann gegen 18:15 da und die Truppe traf bis kurz vor 22:00 Uhr ein.
19.12.15 02:52 auf; wie immer war der Körper schon vor dem Ziel 03:00 wach.
gegen 03:35 fuhren wir, Katja von der Burg und Markus Krüger zum Startpunkt in den Malerweg Pirna  Liebethal (Pirna) Es FB_IMG_1450625448822sollten die vollen 112 km werden. Doch es kam alles anders. Die Luftfeuchtigkeit war extrem hoch und die Anstiege und Abstiege hatten es auch in sich. Bei km ca. 30 musste ich erstmal meine Klamotten komplett wechseln.
Danach kam ein kurzes Zwischenbriefung bei dem mich die beiden Yungster drum baten, doch das Tempo etwas anzuziehen, wir würden sonst die Strecke nicht bis 24 Uhr schaffen. Ich zog also das Tempo ordentlich an. Zum VP  km 52 lieferten Markus und ich uns noch einen ordentlichen Sprint und hatten sogar kurzzeitig eine 3:15/km auf der Uhr. Danach kam es aber schmerzlich.
Katja steig hier wegen Knieproblemen aus und Markus verließ mich bei km 62. Zum Glück begleitete mich FB_IMG_1450638838344Eric von der Burg noch bis km 74 über den Großen Winterberg nach Schmilka- ein echt harter Brocken.
Inzwischen wurde es gegen 16:45 auch langsam Dunkel. Für mich hätte es bedeutet, ca. 42 km allein durch das schwierige unbekannte Gelände bei Dunkelheit zu laufen. Da siegte meine Vernunft und ich gehe das lieber im April nochmal anFB_IMG_1450625340199. Immerhin 74 km und 2.574 Höhenmeter in Minimalschuhen- ich bin begeistert und auch ganz schön ausgepowert. Einige Anstiege von mehr als 25 % und sogar einige Leitern wo es senkrecht nach oben ging. Es hat sich aber gelohnt.

Ein paar Einblicke Danach gings nach ein paar Bier in die Koje.

Einen sehr schönen Einblick in diesen schönen und anspruchsvollen Lauf findet Ihr auch auf der Seite von Robert Kampczyk trailstripsrelax, der uns ein Stück begleitete und bei dem ich mir auch ein paar sehr gute Schnappschüsse ausgeliehen habe.

 

8. Dezember 2015
von uweanger
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Ultralauf Dresden- Hof Etappe 3 mit Hartmut Kohn- 59 km

07.12.15 02:38 auf, es geht nach Dresden Klotzsche – dort Abfahrt zum ulimativen privaten Ultra mit www.Hartmut-Kohn.de und unsere Radbegleiterin Kerstin Licht-Schwieck direkt auf dem Jacobsweg über knapp 59 km in Minimaltrailschuhen Yara von new balance.
Ich hatte mir ja die Fahrkarte schon am Tag vorher gelöst. Habe meine morgentliche Relaxzeit jedoch zu sehr ausgedehnt- kam zwar mit dem Rad pünktlich am Bahnhof an, aber der Zug war überpünktlich und fuhr mir gerade vor der Nase weg. Also zurück und doch noch mit dem Auto nach Klotzsche und ich war fast noch pünktlich.
Es war schon eine Herausforderung, ordentliche 1.075 Höhenmeter und anspruchsvolles Gelände- über Stock und Stein, Schlamm und Asphalt, mit und ohne klare Orientierung. Die größte Herausforderung war es jedoch für Kerstin, denn sie musste das Rad über viele Streckenabschnitte schieben.
Genial- 3.133 wurden überlaufen. … geil- Ich war eben auch mal weg. Mehr Bilder  dazu gibts hier.

Wer´s mal nachlaufen will- ganz unten bitteschön.IMAG2054