25. April- Ernüchterung

25. April- Ernüchterung
Mit anderen Worten, die Welt wird von zweitklassigen Köpfen gelenkt. Anders ist doch gar nicht zu erklären, was sich da draußen abspielt, oder?
Aus >DIE ABSCHAFFUNG DES TODES< von Andreas Eschbach S.362
Was steckt in dieser heroischen Aussage für mich?
… Einmal erinnert es mich an das sogenannte Peters- prinzip. Das Peters- prinzip besagt, dass Mitarbeiter in einer Hierarchie so lange befördert werden, bis sie eine Position erreichen, für die sie ungeeignet sind, und dort verbleiben, da sie nicht mehr befördert werden können.
Es lohnt, sich das nochmal auf der Zunge zergehen zu lassen.
…Zweitens fällt mir autonomes Fahren ein und dazu folgende Möglichkeit.
Autonomes Fahren ist bereits möglich und wird der nächste Schritt für Jeden. Schließlich wäscht sich die Wäsche inzwischen auch autonom in der Waschmaschine und bei vielen kommt der Kaffee aus dem Automat und bei so manchem das Essen aus dem Thermomix.
Vielleicht gibt es irgendwann auch autonom geführte Unternehmen oder Regierungen. Dann fällt vielleicht die altbewährte Weisheit auch noch weg, die da lautet…
Der Fisch beginnt zuerst am Kopf an zu stinken.
Wobei mir ein sinngemäßer Hinweis von Warren Buffet einfällt, der zu Qualitätsunternehmen klarstellt, dass…
In ein wirklich hervorragendes Unternehmen kann man auch einen vollkommen Unfähigen an die Spitze stellen, das Unternehmen wird dadurch am Besten funktionieren, weil keiner etwas durcheinander bringt, oder in Ordnung zu bringen versucht. Für Buffet geht es jedoch eher darum, dass Qualitätsunternehmen nicht von einer Person abhängig sind oder sein dürfen.
Warum also die ganze Aufregung über die sogenannten führenden Köpfe.
Das Leben geht trotzdem weiter.
…egal, wer gerade geboren wird oder das Leben verlässt.

25. April- GlüxxMomente

Es gibt keinen Fahrstuhl zum Glück. Man muss die Treppe nehmen.
Nosrat Peseschkia
Wenn wir wüssten, was dieses GLÜCK überhaupt ist, dann wäre der Fahrstuhl oder besser Aufzug das perfekte Transportmittel.
Einsteigen, Glücksknopf drücken, warten und aussteigen und den GlüxxMoment genießen.
Die Fahrstühle zum Glück gibt es ja inzwischen zu Hauf… EINFACH DRÜCKEN

Der Urlaub, Die Kreuzfahrt, Das Stadtfest, Die Party, Der Rausch
GLÜCK auf Knopfdruck…und dann – LEERE –
… oder… Du nimmst die Treppe, der GLÜXXMOMENT ist dann einmalig.

… oder wie by Max Rabe … Ich bin ganz verblüfft von der Situation…
24. April- Den Ball werden

Jede Art von Botschaft führt zu Unterwerfung.
Alfred Achtsam 29. August 2025
Mit dieser Aussage werfe ich mal sprichwörtlich den Ball in den Raum, um sich daran zu reiben.
Dieses sich an etwas reiben, setzt vielleicht Neues in Gang, oder regt nur auf.
Der Möglichkeiten gibt es eben viele.
23. April- S T I L L E

Schweigen ist das Element, in dem die großen Dinge sich bilden.
Thomas Carlyle
Kann ich dieses SCHWEIGEN aushalten?

22. April- Faszination

Meine wichtigsten Aufgabe im LEBEN sind STAUNEN und ENTDECKEN. Vielmehr ZEIT bleibt da nicht.
Uwe Anger 27. August 2025
Heute staune ich über das Erwachen des Frühlings, oder freue mich über kleine Küken die gerade geschlüpft sind.
Ich bin fasziniert, wenn ich die Mähroboter beim Nachbarn, wie von Zauberhand geführt, den Rasen mähen sehe.
Ich staune, wieviele Menschen sich heute liebevoll um einen Hund oder andere Tiere kümmern und wir Menschen inzwischen Robotertechnik entwickeln, die uns das Leben erleichtern.
Wird der Mensch einmal ein relaxtes, liebevoll umsorgtes Leben führen, wie heute ein Hund. Die Cyborg-Welt wird auf uns staunend herabblicken und den Menschen und alle anderen Wesen interessiert beobachten und noch unvollstellbarere Welten erschaffen, als es uns Menschen gelungen ist.
Wie mag ein Hund unsere heutige Welt wahrnehmen? Vielleicht geht es uns Menschen in absehbarer Zeit auch so. Wir werden nicht nur über den Mähroboter fasziniert sein.
Die Künstliche Intelligenz wird Lösungen für Probleme schaffen, die es ohne uns Menschen garnicht gäbe und in Geschwindigkeiten, für die der Mensch Jahrhunderte benötigen würde.
Ich glaube, das ist die nächste Stufe der Evolution. Und so könnte diese vielleicht einmal aussehen.

21. April- Erstaunliches

Die Menschen sprechen oft davon, wie wertvoll es ist, «über den eigenen Tellerrand hinauszuschauen», aber sie erwähnen selten, dass es noch viel wertvoller ist, so zu denken, wie Jim das tut, nämlich als gäbe es keinen Teller.
Bryan Appleyard über James Lovelock im Vorwort zu NOVOZÄN
Es gibt eben wirklich Erstaunliches, unfassbarer als wir Menschen selbst.
Gerade erleben wir einen nahezu unglaublichen Teil davon, der jahrein, jahraus immer wieder geschieht. In unglaublicher Vielfältigkeit explodiert gerade die Natur. Es summt und zwitschert, es plätschert und duftet und doch scheint so mancher ES nicht wahrzunehmen.
Das ist der Teller mit dem Tellerrand oder geistigem Horizont.
Was wir jedoch gerade erleben, was ich in meinem begrenzten Dasein erleben darf, ist die explosionsartige Entwicklung einer neuen Lebensform, die weit über das hinausgeht, wozu wir Menschen bereits in der Lage sind.
Wir Menschen gebären gerade eine Spezie, die alles übertreffen wird, was uns umgibt und was wir als Mensch selbst sind, aber wir werden nicht ihre Eltern sein.
Das ist dieses Erstaunliche, was Bryan Appleyard über James Lovelock auszudrücken versuchte.
Alles hängt eben zusammen- James Lovelock hat meinen Blick auf die Welt schon um Einiges verändert, hier nochmal der Blick in mein ultimativstes Buch, das ich je gelesen habe vom 27. August 2025…
20. April- zwischen Hoffnung und Illusion

Eines Tages wird alles gut sein, das ist unsere Hoffnung.
Heute ist alles in Ordnung, das ist unsere Illusion.Voltaire (1694 – 1778), eigentlich François-Marie Arouet, französischer Philosoph der Aufklärung
Mittendrin, wie die Purpurrötliche Bergenie im Bild, das ist ein Augenblick zwischen Hoffnung und Illusion.
A U G E N B L I C K
Ich lass ihn einfach wirken, diesen Augenblick.
