03. Mai – endlich Sonne pur

03. Mai – endlich Sonne pur
Jeder Mensch will sich ununterbrochen über irgendetwas hinwegtäuschen. Dazu sollen ihm die anderen behilflich sein. Die es nicht tun, sind dann unliebsame Naturen!
Peter Altenberg
Als Peter Altenberg, oder eigentlich Richard Engländer, das äußerte, gab es weder Smartphone noch Social Media. Das menschliche Dilemma der Selbsttäuschung gab es jedoch auch schon.
Diese Sucht nach Bestätigung und Anerkennung, die tatsächlich weder das Eine noch das Andere ist, wird nur heute viel umfassender ausgelebt.
Und was hat das mit der Sonne zu tun?
Die Sonne interessiert das zum Glück nicht. Sie scheint auf jeden von uns, darüber können wir mehr als glücklich sein.
02. Mai – Apropos Freiheit

Der höchste Grad oder das höchste Maß der Freiheit ist für mich, sich eigene Regeln aufzustellen und nach diesen Regeln ein Teil des LEBENS zu sein.
Uwe Anger 14. September 2025
Was soll ich dazu noch sagen? Vielleicht das…
Du musst Dich und es DIR nur trauen.
01. Mai – Nun sind wir endlich frei

Die Flamme lodre durch den Rauch!
Begeht den alten heilgen Brauch,
Allvater dort zu loben!
Hinauf! hinauf nach oben!Vers 2 aus Die erste Walpurgisnacht von Johann Wolfgang von Goethe
Was uns Menschen gelungen ist in all den Jahren. Manches gerät in Vergessenheit. Wohl dem, der seinen Weg mit Freude und Begeisterung folgt. Die vielen kleinen Meisterwerke lassen erst das Wunder der Gemeinschaft wie ein unendliches Puzzle zum wundervollen Mosaik werden, das wir als das LEBEN bezeichnen.
Das inspirierte einst Goethe zu seiner Ballade Die erste Walpurgisnacht hier der erste Vers…
Es lacht der Mai!
Der Wald ist frei
Von Eis und Reifgehänge.
Der Schnee ist fort;
Am grünen Ort
Erschallen Lustgesänge.
Ein reiner Schnee
Liegt auf der Höh;
Doch eilen wir nach oben,
Begehn den alten heilgen Brauch,
Allvater dort zu loben.
Die Flamme lodre durch den Rauch!
So wird das Herz erhoben.
Der ganze Text– Goethe beauftragte Felix Mendelssohn Bartholdy, einen seiner Schüler, seine Ballade zu vertonen. Ein Meisterwerk der Harmonie eines Orchesters, in dem die vielen kleinen Virtuosen erst gemeinsam ein Wunderwerk entstehen lassen.
Goethe selbst konnte die Vollendung selbst nicht mehr erleben. Hier ist Die erste Walpurgisnacht wie sie noch heute gelingt.
Wird uns diese Harmonie im gemeinsamen Zusammenleben einst gelingen? Ich weiß nicht ob wir das je erleben, doch ich trage meinen Teil dazu bei, es kann gelingen.
30. April – Kurz vor Ultimo

Die Mehrheit der gewöhnlichen Bevölkerung versteht nicht, was wirklich geschieht. Und sie versteht noch nicht einmal, dass sie es nicht versteht!
Noam Chomsky
Woran denke ich bei diesem Kurz vor Ultimo und zugleich beim heutigen Zitat?
30. April ist so eine Wendestelle, wir stehen kurz vor dem Ultimo, dem 01. Mai und es heisst wieder…
Alles neu macht der Mai
Ob wir wollen oder nicht, es wird stattfinden, dieses Neue. Dazu musste der Sommer im Herbst jedoch ersteinmal zusammenbrechen. Wann kommt also der Mai dann wieder in die menschliche Gesellschaft?
Schaun wir in die Nachrichten, taucht dort immer wieder der IRAN und ISRAEL auf. Vieles dabei ist ein ewiges HIN und HER. Zu oft wird das mit dem Namen Trump verbunden. Doch schauen wir einfach mal fast taggenau elf Jahre zurück in den April 2015 und davor, da war dieses Thema bereits so präsent wie heute und Donald Trump war noch nicht im Ring.
Dazu ein Interview mit dem Verfasser des heutigen Zitats. Vielleicht kann dieses zum Verständnis des Geschehens etwas beitragen.
Weiterleitung zu Euronews durch Klick ins Bild oder link unten…

28./29. April – Einsicht

Hütet euch, auf diesen Betrüger zu hören; ihr seid verloren, wenn ihr vergeßt, daß die Früchte allen gehören und daß die Erde niemandem gehört.
Jean-Jacques Rousseau
Jean-Jacques Rousseau leitete diese Aussage wie folgt ein…
Der erste, der ein Stück Land mit einem Zaun umgab und auf den Gedanken kam zu sagen »Dies gehört mir« und der Leute fand, die einfältig genug waren, ihm zu glauben, war der eigentliche Begründer der bürgerlichen Gesellschaft.
Manchmal frage ich mich, warum in meinem Körper alles so wundervoll funktioniert. Immerhin harmonieren darin 10²⁷ Atome oder ca. 30 Billionen Zellen und sind noch dau im ständigem Austausch mit allem, auch ausserhalbvon mir.
Ich orientiere mich in dem Zusammenhang an meiner selbst betrachteten Methapher:
Wenn ich atme, atme ich, wenn ich schlafe, schlafe ich und muss mir weder über das Atmen in der Zeit, noch um den Schlaf selbst Gedanken machen.
Genauso nehme ich das Leben wahr. Alle anderen künstlichen Strukturen behindern diesen Prozess, denn entweder werde ich atemlos oder schlaflos. Das geht jedoch nicht auf Dauer, sonst werde ich unweigerlich krank, oder sterbe.
Mein Fazit heute:
Die Erde ist ein Gemeingut – der Zaun ist eine Illusion.
27. April – Werte

Du musst, um eines Menschen Wert zu erfassen, ihn erst über andere urteilen lassen.
Heinrich Leuthold (1827 – 1879)
werte oder werde
(Be)urteilen oder (Be)werten- erleben wir das nicht täglich? Oder tun wir das vielleicht schon oder noch selbst?
Für das selbst WERDEN bleibt in diesem Moment keine Zeit und so verkümmern beim (Be)werten die eigenen Werte.
Ist das noch lebenswert?
Dazu noch eine mögliche Perspektive…

