um ZEIT ZU er LEBEN

Wir sehen die Welt mit eigenen Augen

Heureka der Woche 15- 2026-  mit allen Sinnen-

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12. April – Die Wahrheit ist

@Bilschirmaufnahme kurz vor Landung der Artemis II

12. April – Die Wahrheit ist

Im Gegensatz zu den Annahmen des naiven Informationsverständnisses wird Information nämlich nicht verwendet, um die Wahrheit zu finden, sondern um Ordnung zu schaffen.

Yuval Noah Harari in NEXUS

Die Wahrheit ist… DIE WAHRHEIT gibt es nicht.

Genau daran scheint ein Großteil der Menschheit zu verzweifeln oder vielleicht zu scheitern. WIESO?

Alles ist mit Allem und ständig in Verbindung. Im lateinischen heißt das NEXUS. Alles, was in Verbindung ist, verändert sich ständig.

Die Ouvertüre nach der Auferstehung nach Ostern zu Beginn dieser Woche- begann ich mit der Einsicht …

ICH bin einfach – 10²⁷– ein Teil im lebendigen UNIVERSUM

…und doch und schon bin ich, in jeder Minute aus neuen, anderen 10²⁷ Atomen zusammengesetzt. Diese Verbindung ist bereits eine Ordnung, die ich demütig annehme. Ich brauch darin keine zusätzliche Ordnung zu schaffen, ich erzeuge nur Chaos.  Wir sehen es an den unendlichen weltweiten Krankheiten.

Noch komplexer ist, dass  8,3 Milliarden Menschen in  Verbindung – NEXUS –stehen. Noch unfassbarer wird bei dieser Tatsache, dass wir Menschen nur etwa 0,01% des Lebendigen ausmachen.

Als vor zwei Tagen die Besatzung der Artemis II erfolgreich von der Umrundung des Mondes zurückkehrte, gab es dazu zwei wichtige Aussagen von zwei Astronauten, die der Wahrheit des NEXUS sehr nahe kommen:

Christina Koch Quelle:  https://images-assets.nasa.gov/image/art002e008487/art002e008487~large.jpg

Christina KochMir ist nicht nur die Erde aufgefallen, sondern all das Schwarze um sie herum. Die Erde hat wie ein Rettungsboot im Universum gewirkt. Eines weiß ich, Planet Erde, ihr seid eine Crew.

Vielleicht ist das diese grosse Wahrheit, nach der die Menschheit sucht- wir sind eine Crew, nicht nur wir Menschen, die gesamte Erde.

Quelle: nasa.gov

Jeremy Hansen  kanadischer Astronaut auf der Artemis II: Wir sind ein Spiegel, der euch reflektiert  und wenn euch gefällt, was ihr seht, dann schaut ein bisschen tiefer. Das seid ihr.

11. April – Erwachen

@Eigenaufnahme von Kerstin Kupka in Istrien

Der Mensch ist ein vernunftbegabtes Wesen, das immer dann die Ruhe verliert, wenn von ihm verlangt wird, daß es nach Vernunftgesetzen handeln soll. 

Oscar Wilde

Kerstin Kupka, eine liebe Freundin, die uns das heutige Bild zur Verfügung gestellt hat, startet heute 9 Uhr in Buzet in Istrien und läuft 69 km über Stock und Stein.

Ist das vernünftig?

Ich glaub, das ist die falsche Frage. Wer, wie sie, dieses Bild am Tag vorher im Auge hat, der hat die Ruhe weg. Genauso euphorisch wird Kerstin wohl nach 69 Kilometern ankommen.

Eins weiß ich bestimmt, sie hat sich auf keinen Fall die Frage gestellt, ob das vernünftig ist. Kerstin macht einfach ihr Ding. 

Ich glaub, genau darum geht’s, oder?

Oder stell ich mich der Kritik der Reinen Vernunft wie einst Immanuel Kant? Vielleicht in der nächsten Buchwoche.

Hier ist erstmal das Streckenprofil von Kerstin…

Widerspricht auf jeden Fall allen Vernunftgesetzen- bringt aber die Ruhe selbst.


10. April – Entfaltung

@Eigenaufnahme

Die Welt zu verändern ist nicht dein Auftrag. Dich selbst zu ändern ist nicht deine Aufgabe. Zu deiner wahren Natur zu erwachen ist Deine Möglichkeit. 

Mooji

Werden wir Menschen das irgendwann schaffen?

Vielleicht ist meine Frage schon der Weg zum Scheitern. Warum? Darin liegt vielleicht der menschliche Wahn, etwas optimieren zu müssen, etwas unbedingt und schneller erreichen zu müssen und genau dann bricht alles in sich zusammen.

Ich glaub, ich könnte mich heute nicht an diesem wundervollen Tagpfauenauge erfreuen, wenn dieses Wunderwerk der Natur seine Möglichkeiten nicht so einzigartig ausgeschöpft hätte.

Ich werd mich also weiter entfalten und Staunen, was dabei alles entsteht und  besonders die Brennnessel achten, an ihr beginnt der unaufhaltsame Kreislauf des Tagpfauenauges.

Was so alles entsteht, wenn wir es einfach zulassen.

@Eigenaufnahme

9. April – Zufriedenheit

Innovationen live erlebt

Ich bin immer nur ganz kurz zufrieden, also ungefähr 5 Minuten.

Robert Dahl – Gründer von Karl’s Erdbeer Erlebnisdorf  im Podcast von OMR

Zufriedenheit ist so ungefähr wie Unendlichkeit– es ist ein schönes Gefühl aber praktisch unmöglich und doch eine wundervolle Illusion.

Genau diese wundervollen Illusionen lassen wundervolle Unternehmer in Deutschland Wirklichkeit werden.

Wir können vom Leben halten was wir wollen. Vielleicht ist ja die Illusion genau die wundervollste Art, lebendig zu sein.

Wer kann das schon wissen?

Wer mehr von den Ideen und geschaffenen Illusionen von Robert Dahl und seinen  Karls Erlebnis- Dörfern erfahren will, der kann das podcast von OMR anhören, oder Karls Erlebnisdorf selbst live, wie wir, erleben…

Karl’s kannst Du nur selbst erleben

8. April – Unendlich

406.771 km von der Erde entfernt- Artemis II – was ist das schon in der nur fast Unendlichkeit des Weltalls

Nichts ist unendlich so sieh das doch ein Ich weiß du willst unendlich sein schwach und klein.

Gisela Steineckert in Als ich fortging Karussell 1987

Zwischen Ouvertüre und Unendlichkeit.

Wieviel ist 99,9%? Diese Frage kann nahezu jeder, selbst ein absoluter Mathematikmuffel beantworten. 99,9% ist fast alles, fast 100%.

Warum heute diese Frage so unmittelbar nach der als Ostern in die Geschichte der Menschheit eingegangenen Auferstehung?

99,9 % aller jemals existierenden Lebewesen sind inzwischen ausgestorben. Vor dem letzten grossen Aussterben, der Zeit der Saurier oder Kreidezeit, war die Temperatur auf der Erde ausserdem 10 Grad Celsius höher als heute.

Paläontologen nennen das auch  „Hintergrund- Aussterben“  – ein ständiger Fluss des Lebens, in dem wir Menschen nur einen winzigen Momentaufnahme-Punkt auf der Zeitachse darstellen.

Und doch haben wir heute eine solch unermessliche Vielfalt an lebendigen Wesen.

Ist das nicht erstaunlich?

Wir können weder das LEBEN festhalten, noch das STERBEN aufhalten…

…Nichts ist unendlich…


7. April – Ouvertüre nach der Auferstehung

@Eigenaufnahme Ostern 2026 Kühlungsborn Weststrand

So wissen wir heute, dass das „Ich“, das uns so ungeheuer wichtig erscheint, bloß ein virtuelles Theaterstück ist, das von einem blumenkohlförmigen Organ in unseren Köpfen inszeniert wird.

Michael Schmidt-Salomon

Was war denn das, dieses OSTERN?

Nehmen wir uns zu wichtig? Sind wir wichtig? Was ist wichtig? Woraus sind wir auferstanden? Wozu sind wir auferstanden?

Ich habe gestern begonnen, mir diese Frage einmal bildlich vorzustellen und darauf meine Antwort gefunden. Und meine Antwort lautet:

10²⁷ – WIR sind einfach

@Handzeichnung 06.04.2026 Fineliner und Bleistift

Das ist meine Ouvertüre oder Eröffnung nach diesem OSTERN.

Wahrscheinlich startet so mancher heute wieder, wie vor diesem OSTERN, vor dieser Auferstehung… und ICH?

ICH bin einfach – 10²⁷ein Teil im lebendigen UNIVERSUM

Mal sehen, wie ES sich mir noch versinnbildlicht.


Tief in unserem Inneren sind wir weder gläubig noch ungläubig, weder gebildet noch ungebildet, weder schön noch hässlich, weder gut noch böse: Wir sind einfach!

Michael Schmidt-Salomon 

Quelle: Rationalität und Mystik


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