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Ultra 01/2016- I/12 von Lüptitz durch die Dahlener Heide durch Eis und Schnee

Es ging  am 24.01.2016  schon gut los- gegen 07:30 Fahrrad raus Stirnlampe an und ab zum Bahnhof. Festgefahrene Schneedecke, schön glatt, aber ich hatte ja Iris, meine Neue fürs Grobe, an den Füßen. Auf dem Bahnsteig verhießen die Anzeigen nichts Gutes. 60/90 min Verspätung der Regionalzüge. Da bin ich gleich in den IC nach Leipzig gestiegen. Dort holte mich Tilo Wilhelm vom Bahnsteig ab und ab ging´s in einem mit duftenden Brot beladenen Fahrzeug schlitternd nach Lüptitz zu Marcel Naumann.
Wir nahmen ein gemeinsames, kräftigendes Frühsstück- Danke  nochmal an Marcel und seine Frau für die liebevolle Bewirtung und gegen 10:40 war Start hinaus in die verschneite Landschaft.
Das MUT-Team  #MUTTeam war geboren.
IMAG2204received_10205575500613482 received_10205575497213397 Im Gepäck ne frische Möhre, um unterwegs einen Schneemann aufzurollen. Doch am Schildturm stand dann schon einer bereit, an dem wir uns erfreuen konnten. Wir hatten sonst auch genügend Herausforderungen zu meistern, denn das Tauwetter brachte ausreichend Feuchtigkeit von oben und unten. Der teilweise tiefverschneite Boden war schon anstrengend schwer, teilweise noch durch Eis gefährlich glatt und trotz unseres Flachlandes gabs sogar Anstiege mit 8 und 10%iger Steigung zu bewältigen und es kamen bis zum Schluss der knapp 51 km sogar 586 Höhenmeter zusammen. Meine Iris von Inov8 leistete Bestes und es gab kein Rutschen. Vor allem die Gamaschen halfen die Knöchel warm und Trocken zu halten. Die Nässe war sehr schnell im Schuh, störte mich jedoch nicht- Barfußfeeling vom Feinsten. Davon konnte Tilo nur träumen. Seine riesigen Schuhe wurden immer schwerer und so zog er die dann tatsächlich bei km 34 komplett aus und lief die letzten 17 km komplett Barfuß. Pause ging da natürlich nur noch auf Hochsitzen. Marcel tuckerte wie so ein Hanomag auf seiner Heimatstrecke ab und war den größten Teil der Strecke das  Leittier an der Spitze.
Auf diese tierischen Qualitäten besannen wir uns auf der Strecke wieder und freuten uns über die Rehe die in schnellem Lauf unseren Weg kreuzten. Dabei fragten wir uns dannreceived_10205575500693484, ob die uns genauso erfreut beäugen.
Am Kuhteich erzählte uns Tilo die Sage vom großen Riesen mit dem etwas einfältigen Hirn, der mit einem riesigen Stein sich eine der weidenden Kühe, die damals noch keine weißen Flecken hatten, sondern noch richtig zottelig, erlegen wollte. Mit dem Schwung seiner unglaublichen Kraft flog der übergroße Stein samt der getroffenen Kuh mitten in den Teich. So heißt dieser bis heute der Kuhteich mit dem Stein.
Ein paar Einblicke vom Lauf findet Ihr hier und unten könnt Ihr die Strecke auf Strava nachverfolgen.
Wir teilten uns auf den kurzen Stopps unsere mitgebrachten natürlichen Kraftspender und kamen glücklich bei beginnender Dämmerung wieder in Lüptitz an.
Nach Rückkehr gabs ein  Kühles Bier bei den notwendigen Dehnngsübungen und nach der  Dusche ein stärkendes Mahl von Marcels Frau- tausend Dank nochmal von hier.

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