8 Die Acht ist uns schon am zweiten Advent begegnet. Doch wohin kann uns das K in der fortschreitenden Botschaft führen?
Mit täglich ein paar Kniebeugen kann ich kraftvoller im Schnee hüpfen, als mit künstlichenKnien auf dem Kanapee noch ein paar Kanapees zu futtern. (Ach ja das sind diese mundgerecht zubereiteten Weißbrotschnittchen als nächstes Appetithäppchen)
Achtsam entzünde ich kleineKerzen, es knackt im Kamin und es gibt keine Kompromisse. Lieber knacke ich mir eine Kokosnuss und zupfe den Krokant vom Kuchen während ich den dampfenden Kakao schlürfe, oder bereite einen knackigenKohlkopf mit frischester Kresse oder auch mal einen Kaiserschmarn.
Im Schein des Kerzenlichts freu ich mich wie als Kind schon auf die ersten Krokusse im kalten Schnee.
Alles kalter Kaffee sagt Ihr- für mich gibt’s dazu keineKompromisse.
Ob KrokusSchokokussWiener Kuss oder Kalter Kuss keiner kann natürlich die Magie eines echten Kuss ersetzen, es wird immer eine Kopie bleiben.
Die Botschaft schreibt sich fort- hinter den Buchstaben findet Ihr immer das jeweilige Kalenderblatt:
Mann oh Mann jetzt darf ich aber kein Siebenschläfer mehr sein, sonst macht der Mann mit dem Rauschebart einen grossen Bogen um mein Haus.
Märchen haben eben manchmal die Machtmich wie die Made im Speck zu fühlen und die Mädchen– oder sogar Männerherzen schlagen höher, wenn die dicken Märchenbücher aufklappen und es raschelt ein Mäuschen, wenn wir am gebackenen Maiskolben knappern, oder der Marzipan auf der Zunge zergeht. Plötzlich freu ich mich dann auf leckere Makronen, Mokkabohnen, Mohnstollen oder die Marmelade im Pfannkuchen.
Wenn ich dann noch an Mascarpone-Zimtschnecken denke, bekomm ich fast ne Meise und merke wie machtvoll die Sprache mit dem M sein kann.
Liebe Mama aber jetzt mach endlich los mit dem Märchen.
Die Botschaft schreibt sich fort- hinter den Buchstaben findet Ihr immer das jeweilige Kalenderblatt:
6 Ahhh- schon das sechste Adventskalenderblatt– allgegenwärtig schaust DU in DEINE Stiefel, die DU vielleicht einmal geputzt hast.
Ist diese Aufmerksamkeit jedoch achtlos darauf gerichtet, etwas zu erhalten, muss der Stiefel auch am heutigen Sankt Nikolaustag leer bleiben. Wahre Aufmerksamkeit jedoch ist achtsam und selbstlos.
Achten wir den Acker wird das Abendmahl eine Augenweide. Nehmen wir uns eine Auszeit werden wir kaum zum Aussteiger, sondern können uns endlich den Ausweg selbst Ausmalen. Aufmerksam aufzuwachen, statt alles wie ein Angsthase anzuhimmeln, vertreibt die achtlose Augenwischerei.
Allerdings wirkst DU so ab und an zum altbackenen Alleingänger.
Doch nur ohne Ablenkung wirst DU den Augenblick des Aufwachens als Ausweg aus der Ausweglosigkeit aufnehmen. Deine Augen werden augenblicklich eine Ausstrahlung aussenden wie der Abendstern.
Die Botschaft schreibt sich fort- hinter den Buchstaben findet Ihr immer das jeweilige Kalenderblatt:
5 am fünften Tag vereint sich die FÜNF mit dem Buchstaben S- der ein Stück mehr der Botschaft offenbart
Schau ich staunend auf den Strahl der Sonne, wie er sanft an einem Samen kitzelt und sonderbar erwacht da eine Seele die zu schlafen schien.
Sensibel flackert da ein Licht am Docht der Zeit und da scheint gleich ein Zweites, angesteckt vom Schein mit stolzer Schönheit.
Schon stoß ich aus den Schrei, um im Seelentaumel dann mit diesem zweiten Licht zu sanftem Glanz gemeinsam zu erstrahlen.
Ich seh sie schon die Spuren im Sand, die wir ziehen und spüre das Salz auf meiner Haut, wenn ich mit dir Salza tanzend schon sehr bald das dritte Licht entzünde.
So erstrahlt auch morgen ein Licht, das gerade noch im Schlaf versunken war und es werden Lichter sanft verblassen, um erneut im Schlaf versunken, das Kitzeln der Sonne zu erwarten.
Die Botschaft schreibt sich fort- hinter den Buchstaben findet Ihr immer das jeweilige Kalenderblatt:
4 Die VIER fügt heut gleich doppelt. Gemeinsam mit dem T vollendet sie in der Weihnachtsbotschaft die ACHT und in der doppelten 4 entsteht die Endlosschleife der ACHT- ein ewiger Kreislauf des Lebens- doch Habt ACHT… Ich hab mir da was ausgedacht.
Hab Acht Wann hast DU zuletzt gelacht.
Durch alle Gassen laufen sie geduckt und aufgebracht
Passt auf sag ich und Habet Acht Wann habt IHR zuletzt gelacht?
Wo ist das Leuchten in den Augen Und wo der Duft der Heilgen Nacht
Passt auf, ruf ich Euch zu und Habet Acht Wann habt IHR zuletzt gelacht.
Das LACHEN ists,
Es gibt DIR Mut Es gibt DIR Kraft Es gibt DIR Macht
Wenn DUs verlierst Oh habe Acht So wird es rabenschwarze Nacht.
Uwe Anger 4. Dezember 2021
Die Botschaft beginnt sich früh zu verdeutlichen- hinter den Buchstaben findet Ihr immer das jeweilige Kalenderblatt:
Der Dritte Rhombus formt mit dem H schon ein ACH der Verwunderung und Freude oder von Schmerz und Bedauern.
Mir fällt zumindest die hüpfende, hämische Freude des Rumpelstielchens wieder ein, wie es lustig ausrief…
“ Ach wie gut, dass niemand weiß, dass ich Rumpelstielchen heiß. „
Dieses H hat sogar einen gewissen Heureka– Effekt, denn das so entstandene ACH war in der ägyptischen Mythologie eine Art aufsteigen der Seele. Vielleicht kommt daher auch das Schriftzeichen des Vogels.
Vielleicht kommt daher auch der Flehende Ausruf- Ach hätt ich doch…
Die Hoffnung stirbt bekanntlich nie. Kinderliedermacher Thomas Koppe führte den Satz in seinem Lied noch weiter… In dem er sang…
Gewissen Text/Musik: Thomas Koppe Ach hätt’ ich doch kein Gewissen Ich kürzte und strich so wie ihr Ich ließ jedes Mitleid vermissen Und könnte auch gar nichts dafür Ach hätt’ ich doch kein Gewissen Ich wäre genau so wie ihr Ich hätte ne Villa auf teuerstem Land Vielleicht zwei, drei oder auch vier Doch leider hab ich ein Gewissen Und dieses tut mir nicht gut Ich lieg nachts in billigen Kissen Und sing dieses Liedchen vor Wut Ach hätt’ ich doch kein Gewissen Auch ich hätt’ Millionen versteckt Und käm’ man mir einmal zu nahe Hätt’ ich sie dank Gott neu entdeckt Ach hätt’ ich doch kein Gewissen Ich wäre wie ihr so korrupt Ich hätt’ noch den ärmsten beschissen Und mich am Champagner verschluckt Doch leider hab ich ein Gewissen Und dieses kehrt nachts gerne heim Dann wein ich in billige Kissen Ach könnte ich nicht wie ihr sein Ach hätt’ ich doch kein Gewissen Ich lebt’ wie die Made im Speck Ich würde beim fressen versprechen Und dann kriech ich vollgestopft weg Ach hätt’ ich doch kein Gewissen Ach wär ich doch auch skrupelfrei Ich hätte wie ihr hier wohl auch meinen Spaß Und dächte mir gar nichts dabei Doch leider hab ich ein Gewissen Und dieses tut mir nicht gut Ich lieg nachts in billigen Kissen Und sing dieses Liedchen vor Wut Doch leider hab ich ein Gewissen Und dieses kehrt nachts ganz gern heim Dann wein ich in billige Kissen Ach könnte ich nicht wie ihr sein
Das zweite Kalenderblatt bietet die Chance einer besonderen Reise der Besinnung, verbunden mit einer Botschaft, die aus den Buchstaben des ABC gezaubert wird.
Seid achtsam und IHR findet die Lösung für alles. Das A und C sind schon geöffnet und es werden diesmal 30 Kalenderblätter sein, die in diesem Magischen Körper verpackt sind.
Büchse Tomatenfruchtfleisch mit etwas Wasser erwärmen. Alle anderen Gemüse grob hacken und beifügen und nur langsam und schonend erwärmen, nicht kochen. Ca. Zehn Minuten. Olivenöl dazu und Nelken und Szechuanpfeffer gemahlen.
Kurz vorm servieren Blätter vom Daikonrettich fein gehackt dazu und unter umrühren noch kurz ein, zwei Minuten verweilen lassen.
Fertig- feurig, wärmt durch und geht super schnell.
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