um ZEIT ZU er LEBEN

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Heureka der Woche 13- 2026-  Geschehen lassen

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29. März – V E R N U N F T

Kirschblüte

29. März – V E R N U N F T

Vernunft ist für mich, wenn ich anerkenne, dass der Mensch ein vernunftbegabtes Wesen ist und das nicht jeder Mensch in der Lage sein wird, diese Gabe zu einem Talent zu entwickeln.

Uwe Anger 28.03.2026

Manchmal scheint es mir, als ob das LEBEN ohne dieses vernunftbegabte Wesen Mensch sich wesentlich harmonischer in seiner Vielfalt entfalten hat und noch entfalten würde. War das Leben ohne uns Menschen vernünftiger?

Und doch hat das LEBEN dieses vernunftbegabte Wesen Mensch aus seiner Vielfalt hervorgebracht. Der Mensch scheint also etwas vergleichbar wundervolles zu sein, wie eine Kirschblüte, der Schmetterling oder Quallen und Octobusse.

Sind diese anderen Wesen vernünftiger, oder haben sie, vernünftigerweise, nur das Beste aus sich gemacht und wir sind noch auf dem Weg das Beste aus unserer Vernunftbegabung zu machen?

Schau ich mir die vom Menschen bezeichnete  Frucht der Erkenntnis, den Apfel, an, zeigt sich das hohe Maß an Vernunftbegabung des Menschen und dem gleichzeitigem Hang zum Wahnsinn.

Die Natur hat etwa 25 bis 50 extrem widerstandsfähige Wildapfelsorten im Laufe der Evolution hervorgebracht. Der Mensch hat daraus in den letzten 5 bis 6.000 Jahren  20.000 bis 30.000 wundervolle Kultursorten gezüchtet, eine enorme Vielfalt. Leider ging seit der Hochkultur im 19. Jahrhundert diese Vielfalt durch den Optimierungswahn des Menschen auf nur noch etwa 2.000 bis 3.000 nachweisbar existierende Sorten zurück.

Ohne Pestizide gewachsene Sorten gewachsen auf dem  Naturentdeckerpfad unseres Vereins LebNatEne

Im Handel jedoch begrenzt sich die Auswahl auf nur noch ca. fünf Grundsorten und vielleicht 20 bis 25 angebaute Einzelexemplare. Diese sind jedoch so wenig widerstandsfähig, dass sie nur durch Einsatz extrem giftiger Pestizide zur Reife und in den Handel gebracht werden können.

Der Mensch schwankt also im Rahmen seiner Vernunftbegabung ständig zwischen Genie und Wahnsinn.


28. März – Lebensaufgabe

Gemeinsam Üben geht leichter

Meine grösste Begabung, ein vernunftbegabtes Wesen zu sein, bekam ich geschenkt. Daraus ein Talent zu entwickeln, ist meine Lebensaufgabe. 

Uwe Anger 27. Juli 2025

Eine Stradivari-Geige in einem Koffer kann sich wahrscheinlich jeder vorstellen. Ob ich erkennen könnte, das es überhaupt eine  Stradivari-Geige ist, wäre schon schwierig. Eins weiß ich jedoch ganz genau. Ohne jahrelange Übung hole ich selbst aus einer Stradivari nur schmerzhaftes Schreie heraus, statt traumhafte, einfühlsame Melodien. Doch selbst mit der Begabung eines begnadeten Musikers, braucht es tausende von Stunden Übung, um die Begabung zu einem Talent zu formen.

So in etwa sehe ich das mit unserer Vernunftbegabung, nur ist diese besondere Gabe des Menschen ein noch wesentlich anspruchsvolleres Instrument. Was erstaunlich ist, jeder Mensch ist mit dieser Begabung vom ersten Tag an ausgestattet. Wahrscheinlich muss der Mensch deshalb soviele Schmerzen erleiden, es dauert nicht nur tausende Stunden Übung, sondern tausende Generationen, um das Talent, ein begnateter Mensch zu werden, zu formen.

Die Stradivari-Geige ist da ja noch einfach, die hat ja ein Mensch entwickelt, dieses auch Violine genannte Instrument, hat nur vier Saiten und sogar eine Bedienungsanleitung dazu.

Die Vernunft jedoch ist Instrument und Begabung in einem. Damit virtuos zu spielen ist eine der grössten Herausforderungen des Lebens.

Da dürfen wir beim Üben durchaus auch mal verzweifeln, vor allem, weil ja soviele Ungeübte gleichzeitig zu spielen versuchen.

Auf gehts weiter zum begnadeten Menschsein.


27. März – Das ist aber doof

Wisst ihr, was doof ist? Das es alles schon gibt.

Uwe Anger 27. März 2026

Sieh doch, da ist ein Baum und da ein Stern und ein Elefant und eine Maus und da ein Schmetterling und Mücken und Seifenblasen und Knallerbsen und Schillerlocken und Zitterrochen und Töpfe zum Kochen und Karten zum Spielen und Seile zum Springen und Faxen zum Spinnen, die mich zum Lachen bringen und doch …

wurden gestern wieder zwei Lämmer geboren, die zwei gab’s so noch nicht, genau wie DICH und MICH.

Das ist doch mal verwunderlich.

Irgendwas NEUES geht immer.


26. Märzwie ES läuft …

Wer die Verantwortung für sein Leben von sich schiebt, schiebt sein Leben von sich. 

Hermann Hesse

V E R A N T W O R T U N G

… Was soll das  denn sein? Ist das, was wir Menschen geschaffen haben verantwortungsvoll? Oder ist das, was ich von diesem LEBEN wahrnehme, nur eine ILLUSION?

Wir nehmen jede „Erleichterung“ fast selbstverständlich an. ES, das LEBEN, scheint dann leichter zu gehen.

Ist genau das die grosse ILLUSION? Schau ich mir dann das LEBEN, oder  Traumwelten davon, nur noch an?

Bin ich noch lebendig, oder nur noch nicht tod?

Inzwischen haben wir uns mächtige Hilfsmittel geschaffen, die unser BEWUSSTSEIN erweitern können. Diese Hilfsmittel, wie die KI oder Künstliche Intelligenz, können uns das  verbildlichen, wie ich dieses Bild erstellen lies.

Ob wir uns dieser Verantwortung, damit weise umzugehen,  bewusst werden, kann und muss jeder für sich herausfinden.

… So läuft ES eben, das LEBEN.


25. MärzErleichterung

@Eigenaufnahme an der East Side Gallery Mühlenstraße Berlin Friedrichshain- Kreuzberg

Unser Leben ist viel schwerer als das unserer Vorfahren. weil wir uns so viele Dinge anschaffen müssen, die uns das Leben erleichtern.

Julius Caesar (100–44 v. Chr.)

…. und 2.100 Jahre später… Das Rad, Der Aufzug, Das Auto, Die Seilbahn, Die Waschmaschine, Der Kühlschrank, Der Kaffeevollautomat, Der Computer, Der Roboter, Die Künstliche Intelligenz…

Alles was schwer war, ist heute leicht und doch ist dieses leichte Leben für viele heute eine große Last. Ist unsere Technik eine Prothese für einen schwachen Geist?

Woran könnte das bloß liegen? Was könnte daran geändert werden? Was trage ich dazu bei?

Ich bringe die indianische Weisheit an der Mauer mal in eine andere Form….

Doch wenn VIELE KLEINE LEUTE an VIELEN KLEINEN ORTEN einfach nur DA SIND, ohne etwas optimieren zu wollen… dann verändern sie das Gesicht einer Welt, die Präsenz nicht mehr vorgesehen hat.

Das System verlangt nach meiner Funktion. Die Erleichterung verlangt nach unserer Abhängigkeit. Aber die Welt? Die Welt braucht vielleicht einfach nur unsere Zeugenschaft.

Doch was können wir als PRÄSENZ verstehen?


24. MärzGefährliche Ordnung

Wenn DU überleben willst, brauchst DU bürokratische Ordnung, doch sie kann auch DEINEN Tod besiegeln

Uwe Anger 08. Juli 2025

Ist die überbordende Bürokratie nicht das, was jeden von uns so wahnsinnig nervt?

Und doch neigt fast jeder dazu, Systeme zu schaffen, in denen alles seinen Gang geht. Suchen wir Halt, in einem Leben, das nur durch Veränderung existiert?

Wie drückte es Heraklid  von Ephesos vor mehr als 2.500 Jahren aus?

Die einzige Konstante ist die Veränderung

Vielleicht liegt des Pudels Kern ja auch in einer Erkenntnis, die wir Menschen oft erst schmerzlich erfahren müssen, wenn Ordnungen in Staaten und Unternehmen immer wieder zusammenbrechen, oder wie Terry Pratchett es auszudrücken verstand:

Wo das Chaos auf die Ordnung trifft, gewinnt meist das Chaos, weil es besser organisiert ist.

Das lass ich jetzt erstmal setzen, bevor ich mich wieder in das organisierte Chaos stürze.


23. März – Siehst Du es jetzt? 

Erst das Geheimnis nicht mehr sehen zu wollen, lässt es uns sehen.

Laotse in TAO TE KING

Ich las heute diese Zeilen und es kam mir eine weitere Erkenntnis in den SINN.

Er sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht

…und ohne weiter Nachdenken zu müssen, stieg etwas anderes in mir auf…

Sehenden Auges in sein Unglück rennen

…und dann spür ich Freude, als ich an diesen Moment denke, als dieses kleine Lämmchen gestern neben seiner Mutter lag. 

Das Leben geschieht einfach, auch wenn wir uns noch so sehr anstrengen, oder ob wir es einfach geschehen lassen, es kommt doch, wie es kommt. 

Siehst Du es jetzt? 


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