um ZEIT ZU er LEBEN

Wir sehen die Welt mit eigenen Augen

Ich werde 100 und älter- wie geht das? oder besser, wie mach ich das?

Durch eine Kritik an unserer kontroversen Denk- und Betrachtungsweise wurde ich angestachelt, mich noch tiefer mit Enzymen zu beschäftigen. Dabei ging es eher um Verdauung, als um das Leben der Zellen. Wobei natürlich Leben sehr viel mit der Verdauung oder dem Stoffwechsel zu tun hat.
Dabei kam ich praktisch nebenbei zum Grund, warum auch wir unendlich lang leben können, oder leben könnten. Im Jahr 2009 haben 3 WissenschaftlerInnen den Nobelpreis für Physiologie oder Medizin 2009 für die Entdeckung des Schutzmechanismus der Telomere, nämlich die Entdeckung der Funktionsweise des Enzym´s Telomerase oder besser des sogenannten UnsterblichkeitsEnzyms erhalten.

Wimperntierchen gefunden bei wikepedia

Eines hat sich dabei für mich erneut bestätigt. Die Langlebigkeit hat extrem viel mit Gleichgewicht zu tun. Leider gibt es vieles, was uns aus dem Gleichgewicht bringen kann.
Dabei gibt es Tiere- nämlich de Wimperntierchen, die tatsächlich unsterblich sind. Das sind Einzeller und haben die eigene, unendliche Teilbarkeit zur Perfektion gebracht.  (link zum Wikepediaartikel zu Wimperntierchen)

Ich- Uwe Anger-  sage deshalb:  … wenn wir Menschen in der Lage sind- irgendwann einmal-
alle unsere Zellen in einem solchen Gleichgewicht zu halten,sind wir auch ewig lebensfähig.

Stefan Klein von seiner Seite

Außerdem bin ich sehr beruhigt, dass die 3 WissenschaftlerInnen eine genauso einfache Denkweise bei ihren Forschungen verwendet haben und verwenden, wie ich selbst. Ein paar wichtige Aussagen in einem Interview mit Stafan Klein mit der Wissenschaftlerin Dr. Elizabeth Blackburn:

„Eines immerhin lässt sich schon sagen: Menschen, die sich mehr bewegen und besser schlafen, haben längere Telomere.“ und

„Ich versuche ohnehin, mich jeden Tag eine halbe Stunde zu bewegen. Das ist die einzige Wunderwaffe gegen den körperlichen Verfall, die ich akzeptiere. Die Datenlage dafür ist überwältigend.“

und die herausragendste Aussage dieser genialen Wissenschaftlerin ist für mich:

„So bemerkte ich irgendwann, dass ich gar nichts mehr tun muss, um nützlich zu sein. Es genügt, am Leben zu bleiben.“

Die Aussagen sind aus einem  Interview von Stefan Klein mit der Wissenschaftlerin. Ich fand dort wichtige Erkenntnisse bestätigt und vor allem, dass es WissenschaftlerInnen gibt, die etwas verständlich für jedermann erläutern können. Wahrscheinlich sind das die Wissenschaftler, die tatsächlich wissen, wovon sie reden.
Das Interview findet Ihr hier bei Stefan Klein: https://www.stefanklein.info/node/326

So macht Begreifen für mich wirklich Spaß und Sinn. Lest das Interview und macht was draus. und kommt in die Gänge …

 

Übrigens forscht die Wissenschaftlerin weiter. Es gibt wohl auch Mehrzeller, wie den Ruderflußkrebs, von denen manche auch unsterblich sein könnten. Siehe u.a. TERA OCEANS 

Dass höheres Leben dem Tod entgegen geht, ist kein Naturgesetz.
(noch aus dem Interview mit Dr. Elizabeth Blackburn )

Ich habe mir natürlich gleich das Buch:
Die Entschlüsselung des Alterns von Dr. Elizabeth Blackburn bei Thalia besorgt.

So komme ich auf dem Weg in Richtung Ich werde 100 einen weiteren Schritt voran. Es gibt nur wenige Bücher von Wissenschaftlern, die so verständlicher sind.

Dazu weitere Hinweise zu Artikeln und wichtigen Forschungsergebnissen:

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