15. Februar – Die Grosszügigkeit der Felsenbirne– Vom Glück des Schenkens

- 15. Februar – Die Grosszügigkeit der Felsenbirne- Vom Glück des Schenkens
- 14. Februar – Valentin ist POESIE
- 13. Februar – FactFulNess
- 12. Februar – Déjà-vu ICH bin es doch
- 10./11. Februar – N O V O Z Ä N
- 09. Februar – Wie kommt das Glück in den Kopf ?
- Zu den bisherigen Buchwochen
- Blick in Buchwoche IV- 2025
- Blick in Buchwoche III
- Blick in Buchwoche II
- Blick in Buchwoche I-
- Zum Heureka der Woche 6
15. Februar – Die Grosszügigkeit der Felsenbirne– Vom Glück des Schenkens
Einem Geschenk einen Marktwert zuzuschreiben, zerstört das Geschenk.
Lewis Hyde
Schocktherapien sollen zumindest in Europa Menschen zum Nachdenken anregen. Ist das tatsächlich so? Wenn ich die schrecklichen Bilder auf den Zigarettenschachteln schaue, wundere ich mich jedoch, dass es überhaupt noch Menschen gibt, die rauchen.
Vielleicht hilft ja das Beobachten und Aufzeigen der wundervollen Großzügigkeit der NATUR unseres Lebens, oder beides.
Robin Wall Kimmerer vermag mit diesem Buch tatsächlich beides.
Ein kleines Buch das grenzenlose Sehnsucht weckt
Was können wir von einem Baum lernen? Alles! Wie man sich einbringt, wie man teilt, wie man lebt. Die Felsenbirne – mit ihren köstlichen dunkelroten Beeren – steht hier als Sinnbild für alles, was wichtig ist: selbstloses Geben und verantwortungsvolles Nehmen. Für Gemeinschaft, Verbundenheit, Dankbarkeit. Dieses Buch lässt uns staunen über die Natur und über uns selbst.

Und die Schocktherapie darin:
Damit Geld verdient werden kann, muss es Waren geben, die gekauft und verkauft werden. …Früher war es unvorstellbar dass man für Trinkwasser bezahlen sollte: doch da leichtsinnige ökonomische Expansion Wasser verschmutzt, spornen wir heute zur Privatisierung von Quellen und Wasserläufen an. Trinkwasser, ein kostenloses Geschenk der Erde, wird von anonymen Unternehmen in Beschlag genommen, die es in Plastikflaschen abfüllen und verkaufen. … Was nämlich bringt die Menschen überzeugender dazu, einem Unternehmen Wasser in Flaschen abzukaufen, als wenn aus dem Wasserhahn verunreinigtes Wasser kommt?
Wie können wir gerechter und achtsamer mit der Erde umgehen? Diese Frage ist drängender denn je.
Vielleicht kann dieses kleine Büchlein etwas anregen, zum Beispiel…
Hinterlasse ein Gegengeschenk für das, was DU genommen hast.
Die nächste Buchwoche gibt es hier wieder in der zweiten Maiwoche, wenn es wieder heisst…
…Komm lieber Mai und mache, die Bäume wieder grün….
14. Februar – Valentin ist POESIE

Veilchen Aller Liebst Erblühen Nun Tausendfach Immer Neu.
Uwe Anger zum Valentinstag 14.Februar 2026
Was uns Valentin von Rom oder Valentin von Terni hier hinterlassen haben, füllt Bände von Büchern der Literatur, die für mich eines gemeinsam haben:
Valentin inspiriert
Ich lass es heute so stehen als Verehrung für alles Liebevolle und alle liebevoll Liebenden.

13. Februar – FactFulNess

Dieser Überfluss an Früchten ist wie das reinste Geschenk der Erde. Ich habe nichts dafür geleistet, nicht dafür bezahlt und nicht gearbeitet. Keine Mathematik der Wertschöpfung kann berechnen, dass ich sie in irgendeiner Weise verdient habe. Und doch sind sie da, so wie die Sonne und die Luft, die Vögel und der Regen.
Leseprobe aus >Die Großzügigkeit der Felsenbirne< Robin Wall Kämmerer
Wie kannst DU den HIOBsBotschaften an einem Freitag dem 13. am Besten entkommen?
Meine Erkenntnis! Durch FAKTEN!
Im ZITAT des Tages steht schon alles, was ich brauche und doch scheint es möglich zu sein, den Homo Oeconomicus ( ups natürlich sollte es Homo Saphiens, der weise, denkende Mensch, heißen) dermaßen ablenken zu können, dass wir, vollkommen in die Irre geleitet, Dinge tun, die wir dann, natürlich bei den Anderen, als vollkommen IRRE bezeichnen.
Hans Rosling gelingt es, jedem die faktische Realität vor Augen zu führen. Kleiner Einblick dazu…
Wenn wir Menschen Fragen über den Zustand der Welt beantworten sollen, liegen wir regelmåßig falsch – egal, ob es um das Bevölkerungswachstum, den Anteil der Menschen in extremer Armut oder die allgemeine Schulbildung von Mädchen geht. Selbst Schimpansen, die ihre Aussagen per Zufall treffen, liefern mehr richtige Antworten als Nobelpreisträger, Investmentbanker und andere Entscheidungsträger. Woran liegt das?
Wenn DU als Kind eine glühende Herdplatte erblickst, bist Du so fasziniert, dass Dich jede warnenden Hinweise, auf keinen Fall darauf zu fassen, kalt lassen. Erst als Du draufgefasst hattest, hast DU es begriffen. Das war und ist heiss.
Das Einzige, was wir als Erwachsene immer noch nicht begreifen, IST, …
… Nur das, was wir uns genau anschauen, was wir wirklich anfassen, was wir tatsächlich untersuchen und anpacken, können wir wahrhaftig begreifen.
Genau darum geht es in diesem Buch, dass ich immer wieder und gern nochmal in die Hand nehme, um mich nicht zu verIRREN.
Noch einen erweiterten Blick auf die tatsächlich stattfindenden Realitäten wagte ich bereits am 25. März 2025 und es beruhigt mich immer wieder.
12. Februar – Déjà-vu ICH bin es doch

Sei du selbst die Veränderung, die du sehen willst, statt zu versuchen, andere zu ändern.
Arleen Lorrance
Das Ultimativste Buch das ich je gelesen habe
SEITE 23.615
Als ich heute die leere weiße Seite aufschlug, war da noch NICHTS und dann kam dieses Déjà-vu, als ich die frischen Sprossen auf das mit Butter bestrichene Brot verteilte.
Gestern entdeckte ich die ersten Winterlinge in der noch schlafenden Natur. Im letzten Jahr waren die schon Anfang Januar erwacht.

Gestern stellte ich noch das Buch vom N O V O Z Ä N vor. Darin geht es auch um dieses grosse Thema. Genau das ist meine Erkenntnis des heutigen Tages und ich habe sie für mich wie folgt als Frage- Antwort- Dialog formuliert.
Gibt es diesen Winterling und das jedes Jahr und immer wieder? Na klar.
Gibt es Bäume und werden die jedes Jahr wieder grün? Na klar.
Gibt es Fische, Pferde, Elefanten oder Hühner und das trotz aller technischen Erfindungen des Menschen? Na klar.
Geben Kühe Milch, auch ohne Melkmaschinen? Na klar.
Legen Hühner Eier und brüten diese die Eier selbst aus, ohne die erfundenen Brutautomaten des Menschen? Na klar.
Und wie war das vor Winterling, Baum oder Huhn, oder Mensch? Da gab’s Tetrahumena oder Wimperntierchen und alle gibts auch noch heute. Alle haben eins gemeinsam, sie existieren auch ohne die jeweils höhere Lebensform und sind lebendig, selbst der Mensch, auch ohne jegliche technische Unterstützung und jede Lebensform ging doch aus vorhergehenden hervor. Ein beeindruckendes Déjà-vu.
Inzwischen entsteht eine neue höhere Spezie, aus KI und Robotern, die auf neue Art und Weise auch ohne Winterling oder Mensch lebensfähig sein wird. Der Cyborg, wie ich ihn schon gestern erwähnte, wird neben allen anderen, vollkommen eigenständig existieren. Wahrscheinlich wird der Cyborg sogar im Weltall überleben können und den Menschen, der ihn erschaffen hat, nicht mehr brauchen.
Darüber denkt der Winterling, oder ein Delphin oder ein Baum nicht nach. Der Mensch selbst wird sich dessen irgendwann auch bewusst werden, ein wahrhaftes Déjà-vu erleben und mit voller Inbrunst erneut ausrufen:
Hier bin ich Mensch, hier will ich sein.
… zwischen Wimperntierchen, Schildkröten, Schmetterlingen und Cyborgs ein wundervolles Lebewesen der Vielfalt.
An diese Seite im Ultimativsten Buch das ich jemals gelesen und sogar selbst täglich beschrieben und erlebt habe, werde ich mich immer öfters erinnern, wenn mich die inzwischen unübersehbare Vielfalt einmal zu verwirren scheint.
Das LEBEN ist und bleibt unbeschreiblich.

10./11. Februar – N O V O Z Ä N

Der Narr hält sich für weise, aber der Weise weiß, daß er ein Narr ist.
William Shakespeare (1564 – 1616)
Wer ist weise? Was ist Weisheit?
Ich habe zumindest einen Menschen entdeckt, der schon einen extrem hohen Grad an Weisheit erlangt hat.
James Lovelock ist eine wundervolle Ausnahmeerscheinung. Er wurde an einem 23. Juli 1919 geboren und ist an einem 23. Juli 2022, also mit 103 Jahren gestorben. Nicht an Altersschwäche, sondern an den Folgen eines tragischen Sturzes.
Mit 100 Jahren im Jahr 2019 war er noch so voller geistiger Schaffenskraft, Lebensfreude, Zuversicht und Energie, um dieses Buch zu schreiben. Naja, ganz präzise war es schon 2018 mit erst 99 Jahren, aber immerhin.
N O V O Z Ä N– Das kommende Zeitalter der Hyperintelligenz

James Lovelock hat unsere Umwelt vom FCKW befreit, dass die heutige Generation nicht mehr kennt und uns viele andere Erfindungen und Erkenntnisse hinterlassen.
Wer manchmal Sorge um die Zukunft hat und etwas mehr Zuversicht im Wirrwarr der Informationsflut finden will, kann hier fündig werden. Zwei kleine Auszüge aus dem kleinen Meisterwerk zum Nachdenken.
Der realistische Unterschied zwischen der Denk- und Handlungsgeschwindigkeit von künstlicher Intelligenz und der von Säugetieren liegt bei etwa 10.000-mal. Am anderen Ende der Skala handeln und denken wir etwa 10.000-mal schneller als Pflanzen. Die Erfahrung, ihnen im Garten beim Wachsen zuzusehen, vermittelt Ihnen einen Eindruck davon, wie sich zukünftige KI-Systeme fühlen werden, wenn sie menschliches Leben beobachten.
Ich habe das Gefühl, dass die Cyborg-Welt für einen von uns so schwer zu verstehen ist, wie die Komplexität unserer Welt für einen Hund. Wenn sich die Cyborgs erst einmal etabliert haben, werden wir genauso wenig die Herren unserer (dieser) Geschöpfe sein, wie unser vielgeliebter Hund Herr über uns ist.

Wie gesagt, der Weise erkennt sich als Narren genug, um zu erkennen, dass die Entwicklung der Vielfalt des Lebendigen zu bestaunen, die wahre Weisheit sein kann.
09. Februar – Wie kommt das Glück in den Kopf ?

…und dann spring ich einfach in die Pfützen
Wie die Welt von morgen aussehen wird, hängt in großem Maß von der Einbildungskraft jener ab, die gerade jetzt lesen lernen.
Astrid Lindgren
… und dann, fliegst DU mit dem Fliegenden Teppich zum Mond oder springst jauchzend in die Pfützen…
Genau dieses ANSTECKEN kann Wunder bewirken, dieses Bilder malen und dann Ausmalen in der Wirklichkeit.
Gerald Hüther und Inge Michels machen eine solche Wunderreise mit Klein Felix und Feline, mit des Einen Papa und der Anderen Mama und die Kinder entfachen mit ihrer Lebendigkeit, den kindlichen Entdeckergeist der Eltern wieder an.

Felix und Feline finden heraus: „Wenn unsere Eltern glücklich sind, sind sie meistens in Bewegung oder mit anderen zusammen in der Natur….“ Sie gründen eine Entwicklungshilfe AG für ihre Eltern und finden des grossen Rätsels Lösung…
„Unsere Eltern haben Lebenshunger und wissen es nicht. Kann es sein, dass man Hunger irgendwann nicht mehr spürt?“
Und dann passiert etwas erstaunliches.

Zu den bisherigen Buchwochen
Blick in Buchwoche IV- 2025
Blick in Buchwoche III
- Yuval Noah Harari NEXUS NÄHRT NEUES
- Maik Hosang/Gerald Hüther Die Metamoderne – Neue Wege zur Entpolarisierung und Befriedung der Gesellschaft
- Thor Pedersen Die unmögliche Reise– The Impossible Jorney
- Alfred Achtsam Meine Abenteuerreise– das ultimativste Buch das ich je gelesen habe
- David Suzuki und Wayne Grady Der Baum- eine Biografie
- AUSBLICKE mit ALFRED ACHTSAM –
- Ralph Waldo Emerson Vertraue dir Selbst– Ein Aufruf zur Selbständigkeit des Menschen
Blick in Buchwoche II
- Elias Rockword Es war einmal … der Homo oeconomicus oder Das Märchen vom fürsorgebedürftigen Menschen
- John Strelecky Das Café am Rande der Welt
- Wilhelm Schmid Dem Leben Sinn geben
- Erwin Schrödinger Was ist Leben?
Die lebende Zelle mit den Augen des Physikers betrachtet - James Lovelock das gaia- prinzip – die Biographie unseres Planeten
- Wilhelm Schmid Schaukeln …die kleine Kunst der Lebensfreude
- Hermann Hesse Siddhartha
Blick in Buchwoche I-
- Andreas Eschbach Die Abschaffung des Todes
- Thomas Mann Doktor Faustus
- Michael Ende MOMO
- Stephen Hawkins Die neue illustrierte Geschichte der Zeit
- Ray Kurzweil DIE NÅCHSTE STUFE DER EVOLUTION– WENN MENSCH UND MASCHINE EINS WERDEN
- Bueno Macip Martorell
LARA oder Der Kreislauf des Lebens
HANSER - GERALD HÜTHER ULI HAUSER
Jedes Kind ist hoch begabt
