um ZEIT ZU er LEBEN

Wir sehen die Welt mit eigenen Augen

Heureka der Woche 32- 2026-  Woche des Buches VII- 3. bis 9. August 2026

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09.August – SENECA- VON DER GELASSENHEIT

09.August – SENECA- VON DER GELASSENHEIT

Eines aber bleibt bestehen: Ich hinterlasse euch das Beispiel meines Lebens, das beste und kostbarste Vermächtnis, das mir nun noch zur Verfügung steht

SENECA geboren im Jahr 1 unserer Zeit gestorben auf Befehl Kaiser NERO durch Selbsttötung im Jahr 65

Was soll das? Was bringen uns Weisheiten von Menschen, die vor hunderten oder tausenden von Jahren gelebt haben?

Ich stell die Frage mal anders.

Warum suchen wir nach Glück oder Sinn im Leben? Warum jagen wir nach Reichtum, Macht oder Anerkennung und warum nicht?

Warum malen wir Bilder, schreiben Gedichte, Geschichten und ganze Bücher über  das Leben?

Warum streiten wir darüber, wie das Leben richtig zu leben sei? Warum verzweifeln wir, weil, was weiß der Geier uns nicht passt?

Vielleicht könnte uns GELASSENHEIT Antworten geben. Vielleicht ist es genau das, was wir Menschen mit unserem ach so genialen Gehirn seit Jahrhunderten und Jahrtausenden verbissen zu erfassen suchen.

Warum eigentlich nicht? WAS? Eine Selbsterkenntnis SENECAs

Wenn das Licht aus meinem Blick entfernt ist und meine Gattin schweigt, da sie meine Gewohnheit kennt, überprüfe ich meinen ganzen Tag und gehe meine Taten und Worte erneut durch; dabei verberge ich nichts vor mir selbst und übergehe nichts.

GELASSENHEIT statt VERBISSENHEIT

SENECA- VON DER GELASSENHEIT– ein Blick mit Abstand auf nur 120 Seiten

Wie soll der Mensch richtig leben, wenn er weiß, daß sein Leben kurz ist? Diese grundlegende Frage der Lebenskunst beantwortet der Philosoph Seneca mit Maximen und Einsichten, die bis heute nichts von ihrer Gültigkeit eingebüßt haben. Eintrag auf dem Rückband


Die nächste Woche des Buches findet im vierten Quartal vom 02. bis 08. November 2026 hier statt.


08.August – Ulf Schneider- SCHWARZ WIE ASCHE

Kinder als Gabe zu schätzen, heißt sie zu akzeptieren, wie sie sind, nicht als Objekte unseres Entwerfens oder als Produkte unseres Willens oder als Instrumente unserer Ambitionen. 

Michael Sandel

Nein- das Zitat ist nicht aus dem Buch. Aber es könnte etwas damit zu tun haben. Ich habe zum Buch folgende Rezension mit fünf Sternen hinterlassen.

nehmt Euch am Besten frei, oder stellt Euch auf Schlafentzug ein.
Es begann schon auf den ersten Seiten mich anzusprechen. Eine ungekünstelte Sprache für die Charaktere….

„Ich weiß bis heute nicht, wie sie es geschafft hat, trotz Dauerpegel und Kotzeinlagen mit mir schwanger zu werden und ein halbwegs intelligentes Mädchen in die Welt zu werfen.“…
„Meine Mutter soff nicht nur, sie qualmte auch wie eine Lok.“

Danach tauchst Du ein in Welten, die wahrscheinlich nur mit Achterbahnfahrten zu vergleichen sind, aber brutaler enden.

„Mit voller Wucht drückt sie ihren Zeigefinger in Uwes rechtes Auge“

Dann wippt es das Gefährt aus der Lebensachterbahn, so will ich das mal bezeichnen.

Du hegst Hoffnung, wenn die Hauptperson halbtod dann doch noch ….

„Camille umklammert aus dem Nichts seine Hand.“… “ Doc, ich spüre, dass du gut für mich bist. Das ist so ein Herzensding. Ich richte dir dort auch ein kleines Plätzchen ein. Komm bitte wieder.“

Doch was da so alles passiert, könnt Ihr nur selbst lesen. Aber bitte keine Beschwerden bei mir, ich heisse zwar zufällig auch Uwe, aber ich habe Euch gewarnt.

Ihr werdet süchtig nach mehr.

Uwe Anger

Ach ja- Ulf Schneider wohnt noch rein zufällig oder wie auch immer wie ich in Riesa. Es ist sein Erstlingswerk, obwohl er schon seit Jahren anderes publiziert.


06./07.August – L E E R E oder SCHWARZ WIE ASCHE

Eltern und Dichter haben etwas gemeinsam. Die Eltern wollen ihren Kindern etwas beibringen, die Dichter der Menschheit. Doch sowohl Kinder als auch Menschheit haben einen natürlichen Abwehrmechanismus: Sie hören nur zu, wenn sie wollen.

Wolfgang J. Reus

Erzählen wir nicht alle unsere eigene Geschichte? Manchmal erschrecke ich dann vor der Leere. Ist das vielleicht der Moment, in dem ich selbst in Ruhe in mich hineinhöre, um die nächsten Zeilen auf den leeren Seiten des Buches zu schreiben, die wir auch unser Leben nennen.

Ich habe das für mich das Ultimative Buch, das ich je gelesen habe, genannt.

Manchmal ist dann da nur gespenstische Stille. Ich schrecke dann oft selbst auf, wenn ich mich dabei ertappe, wie ich dieser Leere zu entfliehen versuche und mich im Leben der Anderen verliere. Und danach schau ich auf die LEERE Seite und habe selbst keine Zeile in meinem eigenen Buch des Lebens hinterlassen.

Ist das ein Grund, mich schwarz zu ärgern?

Nein, sag ich mir. Es ist doch Teil meiner Geschichte. Einfach mal nur zu schauen, zu staunen oder eine erdachte Geschichte in einem guten Buch zu lesen, die mich plötzlich  eintauchen lässt in eine Welt, die viel grösser ist als meine Welt und deren Teil ich doch bin.

Und plötzlich begegne ich wieder Menschen,  und sage ihnen auf dem Weg. Das ist eine erstaunliche Geschichte. Doch dazu mehr bei der morgigen Buchvorstellung, denn die ist

SCHWARZ WIE ASCHE


05. August – Michael Girkinger- ALLES IMMER BESSER Licht und Schatten der Selbstoptimierung

Die Natur bedarf keiner Erläuterung; um ihre Schönheit zu verstehen, genügt ein offener Blick und ein empfängliches Gemüt. 

Karl Detlef Pseudonym von Klara Bauer

Ein Buch, das zum Nachdenken anregt. Vielleicht will das so Mancher auch nicht. Doch dazu weiter unten mehr.

Oft tun wir uns schwer, uns selbst zu verstehen. S.23

Warum, frage ich mich, versuchen wir dann aber zuerst den oder die Anderen zu verstehen? Wäre es nicht leichter, uns selbst zu erkunden, zu entwickeln und uns dann darüber auszutauschen?

Wir machen erst dann das Beste aus unserem Schicksal, wenn es unausweichlich ist und wir ihm nicht entkommen können.

Daniel Gilbert S. 24

Doch dann kommt etwas, das wohl jeder schon gespürt hat und spürt- Leere und Verletzlichkeit. Michael Girkinger vermittelt es so.

Der zweite Grund für unsere Verletzlichkeit liegt darin, dass Menschen tiefe existenzielle Leere spüren können. Natürlich unterscheiden sich Menschen darin wie offen oder anfällig sie für solche Erfahrungen sind und wie sie damit umgehen. Aber fremd sind sie niemandem. Sie zeigen sich in unserer Rastlosigkeit und unserem Streben. unser Leben beständig mit etwas zu füllen. Das beste Beispiel dafür ist heute das Smartphone, das unseren Geist zerstreut und zugleich ständig auffüllt. Unentwegt überbrücken wir die >>leere<< Zeit mit einem Blick auf das Handy. Grundsätzlich ist das Leben dem Einzelnen gegenüber stumm und gleichgültig. Wir versuchen daher auf unterschiedlichen Wegen, dass die Welt uns antwortet, dass wir sie zu unserer Welt machen und mit Sinn erfüllen. S. 32

Da ertappe und hinterfrage ich mich dann schon. Warum tue ich das denn tatsächlich. Genau darauf konzentriert sich der Selbstoptimierungswahn und gipfelt im Gesundheitswahn.

Zitiert wird u.a. der mir inzwischen gut bekannte Yuval Noah Harari auf S. 69…

Mit den Big-Data-Algorithmen, prognostiziert er, werden die Menschen die beste Gesundheitsversorgung bekommen, die es je gab, aber aus genau diesem Grund werden sie wahrscheinlich die ganze Zeit krank sein. Irgendwo im Körper stimmt immer was nicht. Irgendwas lässt sich immer verbessern. S. 69

Das Buch endet mit einer Zeile, die der letzte beglückende Gedanke im eigenen Leben sein darf:

Die Widrigkeiten in deinem Leben sind eine wertvolle Quelle der Erkenntnis gewesen.


04. August – Ferdinand von Schirach- JEDER MENSCH

Der Mensch ist nichts an sich. Er ist nur eine grenzenlose Chance.

Albert Calmus

Das heutige Buch ist auch eine grenzenlose Chance für uns Menschen, wie der Mensch selbst. Es hat nur 31 Seiten. Sie können jedoch  dazu beitragen unsere Chancen noch grenzenloser zu machen.

ÜBER DIESES BUCH

Mit der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung 1776 und der Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte 1789 in Frankreich wurden die Grundsteine für unsere moderne Gesellschaft gelegt, für unsere Freiheit und unsere unveräußerlichen Rechte.
Das Erstaunliche an diesen Deklarationen ist, dass sie nicht die Wirklichkeit widerspiegelten. Die großen Manifeste der Menschheit verlangten eine Ordnung der Gesellschaft, die es noch nicht gab. Es waren Utopien. Auszug S. 31

Eine vergleichbare UTOPIE und Chance steckt in diesem Buch.

Wenn Sie in einem Land der Europäischen Union wohnen. können Sie über die Website www. jeder-mensch.eu … für die neuen Grundrechte stimmen. Es gibt keine > Erstunterzeichner< und keine unterschiedliche Gewichtung der Stimmen. Auszug S. 27

Sämtliche Einkünfte aus diesem Buch spende ich einem gemeinnützigen Verein, der sich um die Durchsetzung dieser Rechte bemüht. Auszug S.28

Es geht um die Erweiterung unserer Grundrechte. Es ist also mehr als ein Buch. Es ist eine grenzenlose Chance, weil die Würde des Menschen europaweit unantastbar sein muss.

Die Idee, ein Musikvideo zum Thema „Wahrheit“ Artikel 4 der neuen Grundrechte zu machen, war nicht nur mutig, sondern sie hatten dadurch ein Alleinstellungsmerkmal.


03. August – Christoph Quarch- Lebenselixier Schönheit- WAS UNS RETTET

Bücher sind komprimierte  Gedanken. Sie entschleunigen verwirrtes Handeln. Sie machen weiser, manchmal auch noch verwirrter. Manchmal malen sie Bilder, die wir nie real erleben. Und manchmal lassen sie uns neu ins Leben finden. Vor allem aber sind sie Wegbegleiter in einer immer neuen Welt.

Uwe Anger 03. August 2026

Das heutige Buch vereint noch mehr und vermag den Wecker der inneren Uhr wieder laut klingeln zu lassen. Ein paar Einblicke:

Der Konsument der Gegenwart gewahrt nicht mehr, was ihm begegnet. S. -22-

Wieviel KONSUMENT bin ICH?

So kommt in einer Zeit der Dunkelheit die Schönheit ins Spiel. Schönheit ist dasjenige, was uns lebendig sein lässt: what does bring us alive. S. -23-

Wie LEBENDIG bin ICH?

Schönheit rettet die Welt Fjodor Dostojewski TEIL 1 S. -7-

Schönheit ist ein universelles Ordnungsprinzip. Sie waltet im Raum und in der Zeit. Sie waltet in der Natur und in der Kultur. Sie waltet im Sichtbaren und im Unsichtbaren. Sie ist allgegenwärtig. Alles kommt darauf an, den Geist für sie zu öffnen. Dann wird sie ihre transformotive Kraft entfalten können. Auch in dir.

Teil 2 S-105-

Heute erscheinen die meisten Automobile genauso ungestalt und übergewichtig wie das Gros ihrer Besitzer. … Schönheit braucht die Freiheit kreativer Geister.Was nur funktional sein muss, wird selten schön. Überhaupt: Alles das, was muss, wird selten schön.

S. -132

und Wie schön und frei bin ICH

Wo der Wille herrscht, da weicht die Freiheit. Aber wo der Mensch nicht unter den Zwängen seines Willens steht, sondern sich in Freiheit in seinem Sein zeigen darf, da wächst eine Schönheit. die den Geist der Freiheit atmet. Nicht, wenn du tust. was du willst. bist du frei. sondern wenn du bist. was du bist. Und dann bist du nicht nur frei. sondern auch schön. Schönheit waltet, wo kein Wollen sichtbar ist.

S. -132-

Bin ich schön oder will ich es nur sein?

Dieses Buch kann ein echter Wegbegleiter sein. Die letzten Worte auf S. -201-

Und du … beendest die Lektüre, schließt das Buch, atmest tief durch und gibst dich ganz der Schönheit hin, die dieser Augenblick für dich bereithält.


Warum heute noch Bücher lesen? Warum heute noch Bücher schreiben?

Für mich ist es eine existenzielle Grundlage, um überhaupt noch Zusammenhänge zu begreifen, oder im Staunen zu bleiben.

Die nächste Woche des Buches findet im vierten Quartal vom 02. bis 08. November 2026 hier statt.


Blick in Buchwoche VI

JETZT Die Kraft der Gegenwart

Die Würde des Menschen ist antastbar

Färdschaus dem Buch des Lebens

Jetzt sind Sie gefragt

Der Herr aller Dinge

Holt – Der Windkraft-Schwindler–  Licht  und Schatten – Menschalles ist möglich

Hoffnung Mensch – Eine bessere Welt ist möglich


Blick in Buchwoche V

  • Die Grosszügigkeit der Felsenbirne- Vom Glück des Schenkens
  • Valentin ist POESIE
  • FactFulNess
  • Déjà-vu ICH bin es doch
  • N O V O Z Ä N
  • Wie kommt das Glück in den Kopf ?

Blick in Buchwoche IV

  • Survival of the Richest- Warum wir vor den Tech-Milliardären noch nicht einmal auf dem Mars sicher sind.
  • Eines Menschen Flügel- ist das Utopie
  • Das schönste Buch des LEBENS
  • Das ultimativste Buch- Rechte und Möglichkeiten- ein Kapitel aus 2025
  • GRUNDGESETZ für die Bundesrepublik Deutschland
  • Die Konferenz der Tiere
  • Das Luftbad als Heil- und Abhärtungsmittel

Blick in Buchwoche III

  • Yuval Noah Harari NEXUS NÄHRT NEUES
  • Maik Hosang/Gerald Hüther Die Metamoderne – Neue Wege zur Entpolarisierung und Befriedung der Gesellschaft
  • Thor Pedersen Die unmögliche Reise– The Impossible Jorney
  • Alfred Achtsam Meine Abenteuerreise– das ultimativste Buch das ich je gelesen habe
  • David Suzuki und Wayne Grady Der Baum- eine Biografie
  • AUSBLICKE mit ALFRED ACHTSAM –
  • Ralph Waldo Emerson Vertraue dir Selbst– Ein Aufruf zur Selbständigkeit des Menschen

Blick in Buchwoche II

  • Elias Rockword Es war einmal … der Homo oeconomicus oder Das Märchen vom fürsorgebedürftigen Menschen
  • John Strelecky Das Café am Rande der Welt
  • Wilhelm Schmid Dem Leben Sinn geben
  • Erwin Schrödinger Was ist Leben?
    Die lebende Zelle mit den Augen des Physikers betrachtet
  • James Lovelock das gaia- prinzip – die Biographie unseres Planeten
  • Wilhelm Schmid  Schaukeln …die kleine Kunst der Lebensfreude
  • Hermann Hesse Siddhartha

Blick in  Buchwoche I-

  • Andreas Eschbach Die Abschaffung des Todes
  • Thomas Mann Doktor Faustus
  • Michael Ende MOMO
  • Stephen Hawkins Die neue illustrierte Geschichte der Zeit
  • Ray Kurzweil DIE NÅCHSTE STUFE DER EVOLUTION– WENN MENSCH UND MASCHINE EINS WERDEN
  • Bueno Macip Martorell
    LARA oder Der Kreislauf des Lebens
    HANSER
  • GERALD HÜTHER ULI HAUSER
    Jedes Kind ist hoch begabt

Zum HEUREKA der Woche 31

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