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Heureka der Woche 31- 2026-  offene Türen

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02. August – Ist Glauben Unsinn?

Alles vereint und ich mittendrin – wie kann das SEIN?

02. August – Ist Glauben Unsinn?

Wer nichts weiß, muss alles glauben. Marie von Ebner-Eschenbach.  Christine Nöstlinger fügte hinzu: Auch den größten Unsinn!

Jetzt haben wir den Salat.

Jetzt bist Du so klar und gibst zu:

Ich weiß, dass ich nicht weiß. SOKRATES

…und wirst deshalb zum Tode verurteilt.

Im heutigen Bild sehe ich etwas, dass nahezu unwirklich, unmöglich erscheint und doch ist es real. Alles ist eins.

Und trotz der unermesslichen und unfassbaren Vielfalt entsteht da etwas, dass sich weiser, denkender Mensch nennt und über Dinge spricht, die es gar nicht geben kann. Ihm reicht noch nicht mal das, was er nicht erfassen kann und nie erfassen könnte.

Yuval N. Harari drückt das in SAPHIENS Eine kurze Geschichte der Menschheit so aus: Der Glaube an das Paranormale gründet wie auch andere Glaubenshaltungen auf Geschichten. Der Mensch ist das einzige Säugetier, das, über etwas sprechen kann, das gar nicht existiert.

Das Aussergewöhnlichste daran aber ist, der Mensch glaubt sogar an diese Geschichten, als wären sie die Wirklichkeit.

Ist das UNSINN? Sokrates hätte hier vielleicht gefragt. Wer kann das wissen? Schließlich ist der Mensch, der sich diese Geschichten ausdenkt, tatsächlich da und findet Menschen, die an diese Geschichten glauben.

Und so frage ich mich nochmal:

Ist Glauben Unsinn?

Ich hau noch einen drauf:

Wenn diese ausgedachten Geschichten Freude, Euphorie, Angst, Sorge, Vertrauen, Hass oder Nächstenliebe auslösen, können sie dann UNSINN sein? Darf ich daran glauben?

Wer kann das wissen?


01. August – IRREN ist menschlich

Phantasie irrt nie

Erfolg ist ein schlechter Lehrer. Er verführt kluge Leute dazu zu glauben, sie könnten nicht verlieren. 

Bill Gates

Hast Du sie noch alle?

Jetzt hab ich mich verirrt und dann seh ich das, so mitten im Dickicht. Was liegt denn da?

Meiner Phantasie sind da keine Grenzen gesetzt. Egal, was ich darin sehe, ich habe mich nicht geirrt, ich habe diesen phantastischen Moment erlebt.

Verliere ich diesen Augenblick, wenn ich ihn nie entdecke? Ich sage nein. Dieser Augenblick ist ja da, auch wenn ich ihn selbst niemals wahrnehme, weil ich nicht hinausgehe, um diese Momente zu fühlen.  Das ist doch phantastisch.

Solche Momente sind so unzählig. Ich bräuchte hundert Leben, um sie alle zu entdecken.

Insofern irrt der so erfolgreiche Microsoft- Gründer Bill Gates. Wir können tatsächlich nie verlieren. Selbst wenn der Lehrer Erfolg den Raum verlässt, dann kommen noch die Lehrer Spiel, Natur, Staunen, Träumen oder Phantasie und Faul sein.

Das weiß doch jedes Kind und freut sich wie Bolle, wenn es wieder klingelt und endlich Lehrer Blödelei zur Pause ruft.

Wahre Klugheit lernst Du eben in der Schule des Lebens und die heisst dann Vielfalt.

Ja ich weiß, ich hab sie doch nicht alle.


31. JuliWunderwerke

@Eigenaufnahme Traum oder Wirklichkeit?

Doch wenn ich die unermessliche Vielfalt dieses unermesslichen Lebens bestaune, wäre es doch eher traurig, an einem einzigen Augenblick festhalten zu wollen. Vielleicht ist er ja auch nur ein Traum.

Uwe Anger 29. August 2025

B E S T A U N E N ist eine Möglichkeit die unermesslichen Wunderwerke zu erfassen.


30. JuliEinmaligkeit

Der Mensch, der nicht genießen kann, wird ungenießbar. 

Wilhelm Schmidt in Schaukeln – die kleine Kunst der Lebensfreude

Du hebst Deinen Kopf, schaust in die Welt, die sich in aller Fülle vor Dir auftut und nimmst diesen einmaligen Moment einfach in Dich auf.

Keine Wertung; denn Gut oder Schlecht sind Dir noch nicht bekannt. Dieser Augenblick ist diese Einmaligkeit, wie ich selbst.

An diesen Augenblick wirst Du Dich nie erinnern. Warum auch, es gibt so viel Einmaliges, was sich entdecken lässt.

Die Erinnerung beginnt erst, wenn Du aufhörst, Deinen Kopf zu heben, um den Augenblick zu entdecken.

Ist das der Moment, wo ich krampfhaft versuche, zu sagen, damals war alles besser, oder das ist gut und das ist schlecht, oder das oder der ist falsch oder richtig?

Ist es der Moment, wo ich beginne, Augenblicke und Dinge festzuhalten, ohne zu spüren, dass das unmöglich ist? Ist es der Moment, wo ich jedem Anderen nicht mehr zugestehe, dass er ebenfalls einmalige Entdeckungen macht und ich diese vielleicht nur deshalb in gut oder schlecht einordne, weil es Einmaligkeiten sind, die ich nicht erlebt habe und so wie der Andere nie erleben werde?

Ich hebe erneut den Kopf, schaue in die Welt, die sich in aller Fülle vor mir auftut und nehme diesen einmaligen Moment einfach in mir auf.


29. Julifreie Einsamkeit

Eigenaufnahme am Wegesrand… einfach nur dasitzen und …

Faul sein ist wunderschön! Und dann muss man ja auch noch Zeit haben, einfach dazusitzen und vor sich hin zu schauen. 

Astrid Lindgren in Pippi Langstrumpf

Schau ich hinaus auf diese Ruhe in dieser Linie der Bäume, dann tut das unendlich gut.

Warum ist das so? Ist es vielleicht diese unglaubliche Sehnsucht nach dieser kindlichen Freiheit? Etwas einfach zu beobachten, wahrzunehmen ohne jede Bewertung?

Als Kind ist nichts wirklich gut oder schlecht. Wir wissen ja praktisch nichts. Wir erleben fast alles zum ersten Mal. Vielleicht ist das genau diese Flucht in dieses kindliche Gefühl, dass uns auf Reisen, in Urlaube oder wohin auch immer zwingt. Nichts tun, …

… einfach  nur dasitzen und vor sich hin zuschauen

… wieder und wieder etwas zum ersten Mal zu erleben.

Das ist diese kindliche freie Einsamkeit bei der sich jeder plötzlich so geborgen fühlt und doch im nächsten Augenblick wieder in diesen Trubel hetzt und vielleicht sagt… 

Ich bin doch kein Kind mehr


28. JuliSchutzlose Freiheit

Gelebte totale Schutzlose Freiheit

Wer Ordnung durch Filterung erzwingt, verliert oft die Fähigkeit, im Chaos der Information einfach nur anwesend zu sein. 

Alfred Achtsam 01/2026

Ich höre die Rufe oder besser schon Schreie nach allen möglichen Regeln und Gesetzen. Die Kinder und alle Anderen sind allen möglichen Gefahren hilflos ausgesetzt. Das Internet, Social Media, KI, der Terror, wer soll denn damit noch zurecht kommen. Das soll und muss reguliert werden.

Gleichzeitig schreien zu viele, die Regulierung  und bürokratischen Hürden müssten weg. Ja was wollen wir denn eigentlich? Am Besten eine Überwachungsdrohne über jedem Kind, damit wir sofort eingreifen können. Gleichzeitig regt sich fast jeder über die Burka-Vermummten Mädchen und Frauen aus der muslimischen Welt auf, die darunter westlicher verpackt sind, als die Mädchen aus unserer demokratischen Welt.

Was wollen wir denn überhaupt? Wieder eine knallharte Ordnung mit Halstuch und Uniform in der Schule und später Stechschritt und einen Führer, der die klare Linie vorgibt wie ein Putin, Erdogan und Co.

Ich liebe die inzwischen erreichte einzigartige Demokratie in unserem wundervollen deutschen Land der angestrebten Vielfalt und Freiheit. Ich nehme die Konsequenz dafür gern in Kauf. Diese Freiheit ist nahezu grenzenlos, fast wie die Weite des Weltalls. Doch Freiheit hat auch einen klaren Preis- sie ist schutzlos.

Ich kann mir die Haut in der Sonne verbrennen, mich können die Zecken beissen,  wie das Kleinkind sich die Finger auf der Herdplatte verbrennt und daraus lernt. Ich kann Opfer eines Terroranschlags werden, mit dem Flugzeug abstürzen, überall sind wieder Wölfe, die uns überfallen oder Haie an den Küsten oder in der Wirtschaft, oder ich kann von unbändigen Waldbränden aus dem Urlaubsort vertrieben werden und ich kann Opfer des Wahnsinns im Internet werden, in jeder Minute und an jedem Ort.

Ich  nehme das gern in Kauf, das ist Freiheit pur, C’est la vie– das ist jedoch auch

Schutzlose Freiheit


27. Julimittendrin

Mittendrin

Menschen klammern sich kräftezehrend an das LEBEN. Dabei ist es die Leichtigkeit des Seins, sich dem Strom des Lebens hinzugeben.

Uwe Anger 21.01.2026

Ist das so einfach? Manchmal sind wir gefangen in den Netzen, die wir uns selbst erschaffen.

Zwischen den Lasten in der Hafencity in Hamburg

Mittendrin im Strom des Lebens Platz nehmen. Wir nehmen das wörtlich und werfen alle Regeln über Bord.

Erschaffenes vereint

Ja es ist so einfach. Manchmal kostet es Überwindung. Doch es geht…

Mittendrin im Fluss des Lebens Neustift im Stubaital

Zum HEUREKA der Woche 30

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