um ZEIT ZU er LEBEN

Wir sehen die Welt mit eigenen Augen

Heureka der Woche 4 -2026- Klarheit

| Keine Kommentare

25. Januar – Verbindung


25. Januar – Verbindung

Die Verbundenheit ist die Realität des Universums. Unser Leben ist am Besten, wenn wir diese Verbundenheit anerkennen

Richard Gere in 28 Minuten 17.12.24 Arte

Alles fließt. Wenn ich hier sitze und den Fluss betrachte, sehe ich, wie ständig Wasser und die eisigen Schollen daherkommen und doch immer  weiter fließen.

Ständig ist der Fluss ein anderer. Ich kann ihn nicht festhalten und doch ist er immer da, selbst wenn ich nicht mehr hier bin. 

Der Fluß ist wie das LEBEN selbst.

Mal sind sie hier, mal dort und doch fließt alles und alles ist mit allem verbunden.

Im Fluß des Lebens ist alles verbunden

24. JanuarZerbrechlich

Geknackt das Wunderwerk einer Kokosnuss

Mit eigenen Augen zu sehen, wie dünn unsere Atmosphäre ist, wie zerbrechlich sie wirkt, hat bei mir ein Gefühl der Sorge erzeugt.

Alexander Gerst

Z E R B R E C H L I C H K E I T

Es ist für mich immer wieder eine Herausforderung, eine Kokosnuss zu knacken. Gleichzeitig stellt die Kokosnuss ein Wunderwerk der Natur und ein Wunderwerk  der Widerstandsfähigkeit, auch als Resilenz bezeichnet, dar.

Wahrscheinlich kommt daher sogar der Ausspruch oder die Metapher

Harte Schale- weicher Kern

Monatelang kann diese Frucht der Kokospalme in salzigen Ozeanen schwimmen, ohne Schaden zu nehmen. Die Natur hat unglaubliche Wege gefunden, um die widrigsten Bedingungen zu überleben, um daraus noch gestärkter hervorzugehen.

Und doch ist sie so zerbrechlich, dass ich sie mit roher Gewalt zerstören kann. Daran denke ich auch mit grossem Respekt, wenn ich ab und an eine Kokosnuss knacke.

Dabei denke ich immer an die Ursprünge unseres Lebens und stelle mir dies immer als liebevolle, respektvolle Umarmung, etwa so vor.

Zeichnung 2019

Oder wie ich es als Umarmung unseres verletzlichen und doch robusten Planeten als Vorstellung von KI habe in Szene setzen lassen.

Wimperntierchen als Schutzschild


23. JanuarVer(w)Irrung

Das Problem ist, dass unser Verstand meist verwirrt ist. Überreizt. Tief im Innern erscheinen selbst kleine Probleme unerträglich. Wenn echte Probleme auftauchen, fühlen wir uns hilflos. 

Der 14. Dalai Lama

Probleme sind der Motor für Veränderung. Probleme sind eine Abweichung vom Gewünschten.  Insofern können Probleme zur Suche nach neuen Wegen anregen. 

Den einen regen sie mehr an, den anderen weniger.

Ist das ver(w)irrend.

Ach ja, um daran zu erinnern. Der 23. Januar ist der Tag der Handschrift, die die Lösung eines Problems besiegelte.


22. JanuarStaunen

S T A U N E N

Wenn ich mich ertappe, dass ich das STAUNEN verloren habe, brauch ich nur SCHAUEN wie die Kleinsten sich im STAUNEN verlieren. 

Uwe Anger 8. Februar 2025

Das LEBEN kann wirklich so wundervoll sein.   Es gibt unzählbare Möglichkeiten. Einer liegt in der Sonne und ist einfach nur da, mitten im Strom des Lebens. Mancher entdeckt etwas anderes und glaubt es verbessern zu können. Meist stellt es sich als nahezu unlösbare Herausforderung dar, die viele aufgeben lassen.

Einige scheinen sich immer wieder an den Moment zu erinnern, als sie endlich auf beiden Beinen standen und augenblicklich noch mehr staunten, wieviel es da plötzlich noch zu entdecken gibt. Die monatelangen Anstrengungen, Fehlversuche, Beulen, Schmerzen waren vergessen.

Das Erstaunlichste ist, nahezu jeder, ohne angeborene Behinderung, hat diese damals schier unlösbare  Herausforderung gemeistert. Jeder, wirklich jeder, wollte das schaffen, endlich allein auf beiden Beinen zu stehen. Oder war es eher so, dass dieses auf beiden Beinen stehen nur so nebenbei, by the way, wie man heute sagt, gelöst wurde, um herauszufinden, was gibt es denn da noch alles so zu entdecken.

Und dann kamen alle, wirklich alle aus dem Staunen nicht mehr raus. Nix mit jetzt einfach mal Stehen bleiben. Gibt doch genug zu sehen. Das da vorne, was ist denn das und zack, lag jeder das nächste Mal auf dem Boden. Keiner blieb liegen, jeder hat auch das Laufen gelernt.

Was war das Einzige, was mich soweit brachte? Es ging um mich, ich wollte, na was wohl, noch mehr …

S T A U N E N

Erstaunlich, oder? Morgen geht’s weiter, auch hier…


21. JanuarAnnehmen- das LEBEN

Du bist vor dem Irrsal der Welt ins öde Bergland geflohen. Doch wenn das Irrsal dir auch ins Gebirge folgt, wohin willst du dich dann wenden? 

Ochitoki Nomitsune Aus Manfred Hausmann- Vollmondnächte-

Ja und nun. Plötzlich sitz ich da und dieses LEBEN hat mich irgendwie trotzdem wieder eingeholt. Es gibt kein Entrinnen mehr.

Jetzt muss ich mich diesem LEBEN stellen.

Was würdest DU jetzt tun? Wieso ich, fragst DU?

Shit happens, C’est la vie

Würde? Was soll das sein? Diese WÜRDE soll zwar unantastbar sein, doch was ist WÜRDE?

Hör auf. Ich dreh durch. Würde und was würdest DU jetzt tun. Ich sag’s mal klar und frei heraus. Kann ich jetzt nicht mit drei Worten beantworten, aber das Thema haben wir vor gefühlt 300 Tagen schon mal betrachtet…

Am Besten gleich nochmal draufschauen.


20. JanuarWirklich leben

Ein Teller Lebendigkeit. Karotte, Rote Beete, Meerrettich, frische Linsen- und Radieschensprossen mit etwas Zitone und Leinsameenöl.

Wirklich zu leben – das ist das Allerseltenste auf dieser Welt. Die meisten Menschen existieren nur, sonst nichts. 

Oscar Wilde

Das kann und darf sich heute jeder fragend auf der Zunge zergehen lassen.

Lebe ich wirklich?

Was bedeutet das für mich? Ist das staunende einfach nur dasein vielleicht auch leben? Wer kann das schon wissen? Oh nein, ich will hier jetzt keine Antwort präsentieren. Eins vielleicht nur als Anregung: Es kommt irgendwann der Tag, an dem ich mir vielleicht diese Frage stelle.

Habe ich wirklich gelebt?

Warum nicht heute diese Frage mal zur Probe beantworten?  Sonst habe ich dann später vielleicht Tränen in den Augen? Naja, wie heisst es dann so schön und zum letzten Mal?

Augen zu und durch!?


19. JanuarIch freu mich wieder drauf

Vermeintlich kleine und unwichtige Veränderungen führen zu bemerkenswerten Ergebnissen, wenn man bereit ist, sie jahrelang durchzuhalten.

 James Clear in Die 1%Methode

Erstaunlich, dass mir genau dieses Zitat heute vor meine Augen geführt wird. Gerade startet Woche vier in diesem Jahr 2026.

Ich denke da gleich an die vier Jahreszeiten und welche Faszination diese auslösen.  Ich denke auch an die Menschen, die sich vor Jahrhunderten aus dem Zentrum von Afrika  aufmachten um sich in allen Gebieten der Erde niederzulassen.

Welche Sehnsucht hat nur diese Entwicklung ausgelöst. Durch nichts hat sich der Mensch davon abringen lassen und über die lange Zeit hat sich sogar unsere Haut den Bedingungen angepasst und ist hell geworden .

Gerade habe ich 80 Stunden Fasten hinter mir und sie leiten, wie jedes Jahr, eine besondere Zeit der Reinigung und Schaffung von Klarheit ein. Es ist immer wieder erstaunlich, was ich dabei an wundervollen Entwicklungen feststelle. So stelle ich mir dann immer den Frühling vor, alles regt sich und streckt sich und…

Ich freu mich wieder drauf


Zum HEUREKA der Woche 3

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.