um ZEIT ZU er LEBEN

Wir sehen die Welt mit eigenen Augen

Heureka der Woche 5- 2026-  Aufgetaut

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1. Februar – der Erste

1. Februar – der Erste

Die Menschheit würde sicher viel schneller vorwärts kommen, wenn sie voneinander annehmen und lernen wollte, und nicht die Zeit mit Zweifeln aneinander verlöre. 

Carmen Sylva Pseudonym der Königin Elisabeth von Rumänien


Der Erste Tag war wunderbar, erinnerst DU DICH auch?

Wie soll das gehn, sagst DU, war ich doch grad geboren.

Ein Jedem wird es warm ums Herz, um diesen Tag, da sind wir eins.

Oh ja, jetzt spür ich’s auch, obwohl ich’s gar nicht wissen kann.

Uwe Anger 01.Februar 2026


obwohl ich’s gar nicht wissen kann

jetzt spür ich’s auch


31. Januar – das bin Ich

Jeder Mensch ist einzigartig.

Jeder Mensch ist besonders. 

Jeder Mensch ist anders als ich und das ist gut so. 

Uwe Anger 16.03.2025

Das bin Ich

Manchmal lieg ich wieder da, wie einst, als Ich geboren ward.

Blind noch, hilflos, scheinbar und doch so einfallsreich, erhob ich mich und nahm den ersten Schritt.

Und manchmal lieg ich wieder da, ja so wie einst, ich schließ die Augen und

Bin wieder blind und wundersam, so einfallsreich, steh ich, wieder, auf und nehm den nächsten Schritt.

Jetzt fühl ich’s, erneut, wie einst

Das bin Ich


30. Januar – Verwurzelt

Die innigsten Wünsche werden nie sofort, sondern erst durch die Meisterung teils übermenschlicher Anstrengungen erfüllt. 

Uwe Anger 15.12.2024

Wie kann ein innigster Wunsch übermenschliche Anstrengung herausfordern?

Ist es vielleicht dieses wunschlos glücklich sein, dieses tief verwurzelt sein, diese Verbundenheit mit Allem und Allen?

Ist das des Pudels Kern?


29. Januar – Zwecklos

Der Lohn der Freundschaft ist sie selbst. Wer sich mehr erhofft, versteht nicht, was wahre Freundschaft ist. 

Aelred von Rievaulx (1146 – 1167), Zisterzienserabt und katholischer Heiliger

Was ist ein guter Freund? Wer ist ein guter Freund.

Fängt vielleicht mit der Frage schon das Ende der Freundschaft an?

Vielleicht geht es einfach nur so

Oder so…

… oder wenn wir jeglichen Zweck streichen, sind automatisch alle Freunde.

Wahre Freundschaft ist eben zwecklos, wie das Leben selbst, eine Verbindung, die einfach da ist.


28. Januar – erneut gefangen

Ich empfinde Freude, wie sich Gedanken über Jahrhunderte verbinden und sich Kraft spenden, die eine noch unmessbare Energie bedeuten. 

Uwe Anger 11.03.2025

Welch ein Blick; nichts regt sich und doch spürst DU die Energie, die sich unter dieser farblosen Hülle der Stille entfalten will. 

Auf und Ab, Ein und Aus – Atemzüge des Lebens, die im Sekundentakt in Dir selbst pulsieren, als Tag und Nacht sich nicht beschleunigen lassen und in Generationen erneut gefangen nehmen, was wir gerade als Selbstverständlichkeit wahrnehmen.

…und dann ist wieder Stille, ein neuer Atemzug beginnt…


27. Januar – Verloren

Lost Places – Leckwitz Sachsen

Wer Freunde ohne Fehler sucht, bleibt ohne Freund.
Unsur al-Maali Kai-Kawus ibn Iskandar ibn Qabus (Kabus) (ca. 1021 – 1087), besser bekannt als Kjekjawus, persischer Fürst- aus dem Buch des Kabus. Daraus wurde eine türkische Weisheit: Wer einen Freund sucht ohne Fehler, bleibt ohne Freund.

Wozu soviel Farbe verschwenden mitten im Nichts? Was bringt das ein? Vielleicht finden wir das nur heraus, Wenn wir uns auf dieses Spiel der Vielfalt einlassen.

Dann stehen wir plötzlich mitten im NICHTS, zwischen Perfektion und Zerrissenheit und Lassen einfach geschehen.

Lost Places – Plätze der Verlorenheit-

zum Wiederfinden

zum Hinausschreihen


26. Januar – Einzigartig nie perfekt

Lichtspiel im erwachenden Morgen

Ich werde nie zum Frühling sagen: Verzeihen Sie, Sie haben dort ein welkes Blatt! Oder zum Herbst: Nehmen Sie es ja nicht übel, aber dieser Apfel ist nur zur Hälfte rot. 

Friedrich Hebbel

Gestern noch hielt mich der Frost gefangen, das Eis knackte so mitten im Fluss des Lebens, keine Scholle ähnelte der Anderen und heute tropft der Regen schon von einem der letzten welken Blättchen und scheint die ersten frischen Lebensgeister zu erwecken.

Ein faszinierendes Schauspiel von immer wieder ergreifender Einzigartigkeit ohne jeglichen Drang zur Perfektion.


Zum HEUREKA der Woche 4

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