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Heureka der Woche 21- 2026-  Meinungen

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24. Mai einfach mal Klartext

@Eigenaufnahme ohne Kommentar

24. Mai einfach mal Klartext

Herr Präsident, Sie sind ein Arschloch, mit Verlaub.

Joschka Fischer 1984 im Deutschen Bundestag- aus dem Parlamentarischen Schimpfbuch von Günter Pusch

Manche Meinungen scheinen einfach unter die sogenannte Gürtellinie zu gehen. Manchmal klären sie jedoch auch die Fronten oder besser die Tatsache, dass niemand über dem anderen steht.

Meine Frau brachte mit folgender Aussage einen vorher mehr als hochnäsigen  Mitbürger wieder oder zum ersten Mal  auf Augenhöhe. Danach entwickelte sich sogar eine echte Freundschaft daraus…


Wissen sie was! Sie scheissen aus dem gleichen Loch wie ich.

Marion Anger 1996


Mein Fazit nach der Meinungswoche- wir nehmen uns auch weiterhin kein Blatt vor den Mund.

Unangenehme Wahrheiten dürfen durchaus ehrlich und direkt ausgesprochen werden, oder besser…

Ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen.


23. Mai wie kann der nur?

Kreation am FREIDAY by #LebNatEne

Der Maulwurf hört in seinem Loch ein Lerchenlied erklingen und spricht: „Wie sinnlos ist es doch,  zu fliegen und zu singen!“


Emanuel Geibel

Da reitet einer über Wellen und dort liegt jemand faul im Sand. Da schuftet einer Tag und Nacht und dort reist jemand von Ort zu Ort durch Stadt und Land.

Da malt einer einen Blumenstrauß und dort sät jemand lieber Blumen aus. Da fliegt einer hintern Mond und dort zieht jemand Fische aus dem Teich und wirft sie dann doch in diesen Teich zurück. 

So wie’s beliebt, sag ich mir heut, was soll der Geiz, ich freu mich über des andren Glück und kehr zu meinem dann zurück. 

 


22. Mai harter Tobac

Man kann wetten, dass jede öffentliche Meinung, jede allgemeine Konvention eine Dummheit ist, denn sie hat der großen Menge gefallen.

Nicolas Chamfort

Gibt es ihn noch, den gesunden Menschenverstand? Bloß nicht anecken. Was sollen denn sonst die anderen denken?

Ich lass das heute einfach mal so stehen und wirken.


21. Mai Das weiß doch jeder!

Auch wenn alle einer Meinung sind, können alle Unrecht haben.

Bertrand Russell

Heute will ich es mal mit meinen persönlichen Worten ausdrücken, ohne ein Blatt der sprachlichen Schicklichkeit zu verwenden. Ich verwende es immer dann, wenn Auffassungen, sprich öffentliche Meinungen, besonders offensichtlich sind.


Ja ja, Scheiße muss gut schmecken, oder können sich hunderttausend Fliegen irren.


Mehr gibt es heute nicht zu sagen.


20. Mai Was hältst Du von Dirnen?

@Eigenaufnahme im Biergarten Manhattan Ost in Lunzenau

Die öffentliche Meinung ist die Dirne unter den Meinungen.

Marie von Ebner-Eschenbach

Na komm- besser der öffentlichen Meinung folgen, als mit der eigenen Meinung blöd dazustehen.

Dabei ist die öffentliche Meinung genauso käuflich, wie die im Sprachgebrauch als Dirne bezeichnete Prostituierte oder Hure.

Wobei ja die Dirn eher die Mägde oder Dienstmädchen waren und das Dirndl deren Arbeitsbekleidung war. Bis, ja bis die Schickeria s’Dirndl als romantisches Kleidungsstück, oder Prominierbekleidung entdeckte,  speziell auf der Wiesn- oder dem Oktoberfest das Stück, um dazu zu gehören. 

Gehst Du heute ohne Dirndl ins Oktoberfestzelt, stehste blöd da, wie mit der eigenen Meinung. 


19. Mai Was meinst Du?

Spontanfoto- Hochzeit auf Schloss Wermsdorf

Wir schätzen die Menschen, die frisch und offen ihre Meinung sagen – vorausgesetzt, sie meinen dasselbe wie wir.

Mark Twain

Wer hätte das gedacht. 18 Marathonis vereint auf einem Hochzeitsfoto.

Was meinst Du? Ist das Glück?

Ist das Spontanfoto gelungen? Passt die Braut zum Bräutigam? Passt der Bräutigam zur Braut? Ist das Kleid ein Hingucker? Bringt der Schornsteinfeger Glück? Ist es gesund 42 km und mehr, bei über 30 Grad im Schatten, zu laufen? Ist das Brautpaar heute noch glücklich zusammen? Was ist überhaupt Glück?

Nur Acht Fragen zu denen es die unterschiedlichsten Antworten und Meinungen geben kann. Die Acht steht für die Unendlichkeit der Möglichkeiten.

Welch ein Glück– dass es diese Vielfalt gibt.

Unendliches Glück, wie ich es mir vorgestellt habe.


18. Mai Spiegelbild

@Eigenaufnahme Völkerschlachtdenkmal Leipzig

Meinen tut der, der zum Wissen zu faul und zum Glauben zu schwach ist. 

Lisa Eckhart

Wir sind, was wir sind. Nur ob wir uns wahrnehmen, wie wir sind, oder besser nehmen, wie wir sind, das liegt im Spiegel des Betrachters.

Ich dachte heute beim Betrachten dieser Spiegelung an folgendes…

1813 besiegten vereinte Völker einen durchgeknallten Fanatiker- sprich Napoleon. 100 Jahre später wurde zum Gedenken an die zur damaligen Zeit blutigste Völkerschlacht das Völkerschlachtdenkmal eröffnet.

Nichteinmal ein Jahr später begann am 28. Juli 1914 der erste Weltkrieg.

Keine 15 Jahre nach seinem Ende folgte der zweite Weltkrieg.

Und alles obwohl dieses monströse Völkerschlachtdenkmal zur Mahnung stand, als Leuchtturm zu Wissen, was geschah.

…und das alles und immer wieder, weil wir auf die Meinung der Anderen hören.

Wahrscheinlich sind wir wirklich zum Wissen zu faul und zum Glauben zu schwach


Zum HEUREKA der Woche 20

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