um ZEIT ZU er LEBEN

Wir sehen die Welt mit eigenen Augen

Heureka der Woche 20- 2026-  11.05. bis 17.05.

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17. Mai- wahre Freude

@Eigenaufnahme Gewandhaus Leipzig
Res severa verum gaudium

17. Mai- wahre Freude

Die besten Bücher sind wie Reisen, randvoll mit Bildern und Geschichten. Die spannendsten spielen an ganz realen Orten. Und oft packt einen die Lust, selber hinzufahren, um sich ein eigenes Bild zu machen. 

aus Grenzenlos -Olympische Sport Bibliothek-

F A N T A S I E ist diese besondere Gabe des Menschen, die diese wundervollen Geschichten entstehen lässt, die uns fasziniert staunen lassen.

Es entstehen Bilder im Kopf, die so Manchen zum Malen inspirierte und Andere sogar auf die Suche nach den Orten des Geschehens ziehen lässt. 

Vielleicht macht LEBEN so erst wahre Freude

Wer kann das schon wissen? Wahre Freude ist eben eine ernste Angelegenheit. So ähnlich kann ich es übersetzen, was da als Leitspruch seit 1780 an der Orgel im Gewandhaus Leipzig steht.

Res severa verum gaudium


16. Mai- Welch ein Glück

@Eigenaufnahme Haupttor Schloß Belvedere Wien

Wenn eine Tür des Glücks sich schließt, öffnet sich eine andere, aber oft starren wir solange auf die geschlossene Türe, dass wir die, die sich uns geöffnet hat, nicht sehen. 

Helen Keller

Warum suchen wir überhaupt nach Glück?

Schön ist es auf der Welt zu sein, sagt die Biene zu dem Stachelschwein.

Diese Liedzeile fällt mir da spontan ein.  Das grosse Glück, auf der Welt zu sein, braucht  weder Türen noch Tore. Alles ist frei und offen.

Erst hat der Mensch Zäune und Mauern errichtet und dann baut er Türen und Tore ein, die er auch wieder verschließt.

Wie soll da jemand das Glück finden?


15. Mai- Festhalten oder Loslassen

Der Moment, in dem wir alles loslassen, öffnet  plötzlich das Tor zu Allem. Mancher erlebt es nur kurz, im allerletzten Augenblick. 

Uwe Anger 20.Oktober 2025

Kann ich mir einen solchen Moment vorstellen? Geübt hab ich das schon am ersten Tag kurz nach der Geburt.

Ich war über die Nabelschnur bereits und noch mit Allem verbunden. Ich konnte es nur noch nicht begreifen oder ergreifen.

Doch dann wurde diese Verbindung zu Allem durch die Trennung der Nabelschnur zerschnitten. Erst jetzt begann diese Entdeckerreise, diese Suche nach der Verbindung zu Allem, dieses schrittweise Begreifen dessen, was wir LEBEN nennen.

Die erste Lektion ist das Loslassen, nur so kann ich die Fülle des Lebendigen wirklich entdecken, nur so werde ich wirklich frei.

Der letzte Moment macht es dann nochmal deutlich. Ich kann mich anstrengen, wie ich will, das sogenannte LEBEN lässt sich nicht festhalten. Ich tauche dann wieder ein und bin, wie schon immer, verbunden mit allem.

Die Möglichkeit zu haben, DAS zu begreifen, ist wundervoll.


14- Mai- Atemlos oder Atemstillstand

@Eigenaufnahme Burgruine Frauenstein

Wenn du eine Entscheidung triffst, veränderst du die Zukunft. An etwas festzuhalten ist wie den Atem anzuhalten. 

Deepak Chopra

Ja und jetzt, versuch es mal. Halt wirklich mal den Atem an. Und? Hat’s funktioniert? Natürlich nicht, gierig saugt der Körper die gewaltsam vorenthaltene Energie in sich auf und plötzlich geht’s Dir wieder wunderbar.

Und jetzt renn mal eine Treppe hoch, bis, ja bis Du keine Luft mehr bekommst, atemlos hältst Du inne. Gierig saugt der Körper die Energie von aussen in die Lungen… Und … weiter geht’s.

So ungefähr stell ich es mir vor, wenn ich durch dieses Fenster der Burgruine schaue. Grenzenlose Weite und Freiheit. Und doch versuchen wir alle, an irgendetwas festzuhalten. Die Ruine ist der manifestierte Zeitzeuge. Sie ist wie der Versuch, den Atem anzuhalten. Es ist zwecklos- denn…


Der Zweck der der Evolution liegt darin, alle nur möglichen Erfahrungen zu maximieren.

Deepak Chopra und Menas Kafatos in >DU BIST DAS UNIVERSUM <


Daran braucht niemand verzweifeln, vielleicht nur manchmal atemlos werden, doch…

DAS LEBEN GEHT WEITER


13- Mai- auf dem Weg

Manchmal zeigt sich der Weg erst, wenn man anfängt ihn zu gehen. 

Paulo Coelho

Eines Tages haben wir das intuitiv getan. Alles ringsherum war uns wurschd und doch so aufregend. 

Es war der Tag, an dem wir geboren wurden. 

Da gab’s für uns noch keinen einzigen Weg, den wir hätten gehen können, geschweige denn einen neuen Weg einzuschlagen.

Wir lagen hilflos am Boden. Und dann?

Wir haben mühsam das Köpfchen gehoben und irgendwann den ganzen Körper.

Und dann?

…Gings los und seitdem sind wir auf dem Weg.


12- Mai- hörst Du ES

Zuhören zu können bedeutet, außer dem eigenen auch das Gehirn anderer zu nutzen. 

Leonardo da Vinci

Heute ist ständige Plapperei an der Tagesordnung. Es wird viel geredet ohne etwas zu sagen.

Doch in ebensolcher Vielfalt können wir heute auf die Weisheit der gesamten Welt über Jahrhunderte und zu jeder Zeit zugreifen, ob in tiefgründigen Büchern, offenen Gesprächen oder die Verbindung mit allem durch die enormen Möglichkeiten der KI ( Künstliche Intelligenz).

Das aufmerksame Zuhören erschliesst uns unvorstellbare Vernetzungen, wenn wir uns vom Rauschen der ständigen Plapperei nicht verwirren lassen.


11- Mai- Auf gehts

Manchmal zeigt sich der Weg erst, wenn man anfängt ihn zu gehen. 

Paulo Coelho

Was hab ich nicht alles für Pläne geschmiedet. Dann fängst DU an Kalender zu füllen und Timelines zu setzen und dann…

… kommt alles anders. Drum hab ich mir so meinen eigenen Schlachtruf entwickelt, der da lautet:

Lasst das Planen, bessert Euch drauflos.


Zum HEUREKA der Woche 19

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