um ZEIT ZU er LEBEN

Wir sehen die Welt mit eigenen Augen

Woche 8 – 2026-  närrischer Übergang

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22. FEBRUAR – und Tschüß

22. FEBRUAR – und Tschüß

Wer nach außen schaut, träumt; wer nach innen schaut, erwacht.

Carl Gustav Jung

Drei Tage lang habe ICH mich  im Spiegel betrachtet.

ICH  habe die Masken der Narren gegen die Masken der Vernunft getauscht. Und jetzt?

Bleibe ICH stehen und beklage ICH die Welt?

Oder fange ICH an, die Gitterstäbe des Hamsterrads als Leiter zu benutzen? Der echte Aufwacheffekt ist nicht die Erkenntnis, dass alles ein Theaterstück ist – sondern die Entscheidung, Meine Rolle ab heute selbst zu schreiben.

ICH hör auf zu blinzeln.

ICH mach die Augen auf.

Der Rest des Februars gehört MIR.

…oder ist er, der Februar das FEUER der Leidenschaft LEBEN?

ICH  werd es herausfinden!


21. FEBRUAR – mentaler Suizid

Viele Menschen sterben mit 25, aber werden erst mit 75 begraben

Laut Quote Investigator seit 1925 bekannt und nicht von Benjamin Franklin

Ab heute sind wir wieder seriös deprimiert statt kostümiert fröhlich.

Wir funktionieren in einem Raster, das uns vorschreibt, wann wir zu lachen und wann wir zu arbeiten haben. Wusstest du, dass Papst Gregor XIII. vor 444 Jahren die Zeit per Dekret verbogen hat, nur um sie in sein System zu zwingen?

Wir feiern Ordnung, während wir im Halbschlaf leben. Viel Spaß beim Wachbleiben in einer Zeitrechnung, die nicht einmal deine eigene ist.

Doch wann war das genau? Wie find ich das heraus? Wie werd ich wieder wach? Wie werd ich wieder klar im Kopf?

Tag 4 des Übergangs dahin ist für mich der Start des Übergangs dahin und um 13:41 Uhr ist das wichtigste Ereignis der letzten drei Jahre.

Unser ENKEL NEO JOSEPH wird um 13:41 DREI


Freitag, 20. FEBRUAR – Die Entlarvung der Freiheit

Urdbohnen auf Gemüse

Niemand ist mehr Sklave, als der sich für frei hält, ohne es zu sein.

Johann Wolfgang von Goethe

Willkommen zurück in der Realität. Das Beste an der „bitteren Wahrheit“ ist ja, dass man sie so wunderbar beklagen kann, während man wieder in sein Hamsterrad klettert.

Der Narr ist wenigstens ehrlich – er weiß, dass er eine Show abzieht. Wir hingegen nennen unser tägliches Theater „Vernunft“. Aschermittwoch war nicht das Ende der Täuschung, sondern der Moment, in dem die Lüge wieder Schlips und Kragen trägt. Und? Sitzt die Krawatte schon wieder zu eng?

Oh- sorry- was nehm ich mir hier raus?

Ich für mich bin im vollen RESET- MODUS– keine Kompromisse. Ich habe inzwischen die nächsten 24 Stunden Fasten hinter mir und bin jetzt richtig heiß drauf, den Autophagie- Gang einzulegen.

Naja- vielleicht geb ich in den nächsten 72 Stunden dazu noch einen tieferen Einblick.


Ergänzung


Etwas total seltsames und seltenes ist mir in dieser Nacht passiert und ich halte es jetzt um 5:08 Uhr hier fest. Ich hatte einen Traum, nein keine Bilder, sondern den wundervollen Duft von frischen Möhren. Das habe ich noch nie erlebt. Ich erwachte verblüfft. Getreu einer Erkenntnis stand ich auf, um das niederzuschreiben, statt nochmal einzuschlafen. Ein Déjà-vu der besonderen Art- ich hatte gestern einen 25kg-Sack Möhren besorgt und die ganze Hütte duftete danach.

Irgendwie krass, ist das meine Form von purer FREIHEIT? Oder ist das GLÜCK?

Wer kann das schon wissen?


19. FEBRUAR -Kostümwechsel zurück auf Start

Der Mensch ist frei geboren, und überall liegt er in Ketten.

Jean-Jacques Rousseau (aus Vom Gesellschaftsvertrag)

Die Masken sind gefallen. Endlich mal so richtig die närrische Sau rausgelassen?  Und nun? Welche Rolle spiel ich heute?

Stopp hab ich mir gestern gesagt. Ich mach mich jetzt frei von allen Behinderungen und Einschränkungen. Ich schalte um auf Autophagie (Zellreinigung). Totale Befreiung von den inneren Behinderungen- Selbstreinigung- weg mit dem Müll, Platz für Neues.

Ja ich bin frei geboren und genau so erschaffe ich mich wieder selbst. Ich drücke den RESETknopf. Fastenzeit volle 46 Tage, dann ist Ostern. Mal sehen, wie meine persönliche Wiedergeburt aussieht. 

Ich spreng alle Ketten.  Die ersten 24 Stunden Fasten sind rum. Der RESETknopf ist gedrückt. Ja es gibt diesen Weg, zurück auf Start. 

Auf geht’s … back to the roots


18. FEBRUAR -Es ist vorbei, oder…

Ha Hah Haaaahhh

Nie haben die Massen nach Wahrheit gedürstet. Von den Tatsachen, die ihnen mißfallen, wenden sie sich ab und ziehen es vor, den Irrtum zu vergöttern, wenn er sie zu verführen vermag. Wer sie zu täuschen versteht, wird leicht ihr Herr, wer sie aufzuklären sucht, stets ihr Opfer.

Gustave Le Bon (1841 – 1931), franz. Arzt und Soziologe, Begründer der Massenpsychologie

HALLO

Wach werden! Es ist Aschermittwoch!

Schluß mit LUSTIG! Das haben DIE sich geschickt ausgedacht. Wie jetzt DIE? Na die MENSCHEN, nein nicht ICH, die ANDEREN.

Bloß gut, daß ICH nicht Schuld bin. Hab ich doch gleich gewusst, DIE werden es eh nie checken.

Willkommen auf dem Narrenschiff der realen  Wirklichkeit. DIE einen nennen es Hamsterrad die Anderen bittere Wahrheit.

Oder…

Augen zu und durch.

Oder?


17. FEBRUAR – LEBEN ausprobieren

Gerade schon Frühling und doch nochmal Winter

Das Leben gelingt, wenn wir alle Facetten des Lebendigen ausprobieren und darüber staunen.  Nicht jeder kann alles probieren, alle Menschen gemeinsam schon. Uwe Anger 2.April 2025

ErSTAUNlich– was wir so alles erleben, in diesem LEBEN, wenn, ja wenn wir uns darauf einlassen.

Worauf will ich mich einlassen und worauf nicht?

Das ist die grosse Frage des LEBENS. DU kannst Alles ausprobieren, doch die Möglichkeiten sind so unendlich vielfältig und sie werden täglich unfassbar vielfältiger.

S T A U N E N

Ist eine Möglichkeit das LEBEN zu entdecken, die andere Möglichkeit könnte sein…

Das LEBEN ausprobieren

In all seinen Facetten…wie den närrischen Übergang vom Winter zum Frühling- wirklich erstaunlich.


16. FEBRUAR – Hinter Masken und Alkohol

Der Frühling strahlt schon mal

Jeder Narr kann Regeln aufstellen und jeder Tor wird sich danach richten. 

Henry David Thoreau

Da setz ich mir ne Maske auf, damit mich keiner erkennt,  hau mir einen hinter die Binde, damit ich endlich mal locker werde und aus mir selbst herausbrechen kann und Aschermittwoch ist alles vorbei.


Es ist wohl ein Urbedürfnis des Menschen, ab und zu aus den gesellschaftlichen Regeln auszubrechen.

Katrin Hesse Leiterin des  deutschen Fastnachtmuseums


carne vale– Fleisch lebe wohl- die Kirchen waren selbst hier gerissen genug. Sie ließen die NARREN im KARNEVAL gewähren, um darauf gleich die nächste Regel aufzustellen, Aschermittwoch ist Schluß mit lustig, die Fastenzeit beginnt, 46 Tage bis Ostern, CARNE VALE – Fleisch lebe wohl- eben.

Und heute? Es bleibt dabei- Aschermittwoch ist alles vorbei. Die NARREN lassen ihre Masken fallen, verspüren gerade noch törrichterweise den KATER im Schädel und setzen sich wieder auf die Ruderbank im grossen NARRENSCHIFF des Hamsterrades und bleiben gefangen in der Religion der Neuzeit, dem Konsumismus.


Dabei ging’s doch einst darum die Geister der harten Winterzeit zu vertreiben.


Ein Schelm (TOR), wer Böses dabei denkt.

Naja, zumindest der nahende Frühling weiß, was zu tun ist, er bricht die Regeln und zeigt sich schon mal.


Zum HEUREKA der Woche 7- es war die Woche des Buches V

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