02. Januar 2026 – 9. Rauhnacht und Stille und Ruhe- Monat September

02. Januar 2026 –9. Rauhnacht und Stille und Ruhe- Monat September
Das Schönste, was wir erleben können, ist das Geheimnisvolle. Es ist das Grundgefühl, das an der Wiege von wahrer Kunst und Wissenschaft steht. Wer es nicht kennt und sich nicht mehr wundern, nicht mehr staunen kann, der ist sozusagen tot und sein Auge erloschen.
Albert Einstein
9. Tag der Rauhnächte- Stille und Ruhe- Monat September.
Wie der September den Übergang zwischen Sommer und Herbst symbolisiert, spüre ich diesen Übergang in diese unfassbare Fülle.

Vor mir steht diese Schale mit den Geheimnissen der Natur. Etwas Sauerkraut, dass ich vor etwa einem Jahr frisch angesetzt habe. Ein paar Aronia- und Sanddornbeeren, die gefroren, von mir im Herbst von den selbst gepflanzten Sträuchern geplückt. Ein kleiner Apfel, den ich erst im Dezember unter einem Baum aufgelesen habe. Etwas Buttermilch- die das Ganze in seiner Vielfalt abrunden.
Dieses kleine Stillleben lässt mich Staunen über dieses Wunder, welche Energie dies am heutigen Morgen in mir entfalten wird und so den Übergang in den Tag ebnet.
Die magische Stille wird gerade durch das Läuten der Glocken am nahen Kirchturm der Trinitatiskirche hier in Riesa für wenige Minuten unterbrochen. Ich schließe die Augen und genieße die erneut einkehrende Stille, als die Glocken verstummen. Ich rieche den Duft der Lebendigkeit aus meiner Schale und staune erneut…
Welch ein WUNDER, dass ich bin.
