30. November- und da waren’s nur noch VIER

- 30. November- und da waren's nur noch VIER
- 29. November- 11574 – Der Weisheit letzter Schluss
- 28. November- SEIN oder NICHT sein
- 27. November- Die Einzigartigkeit des Seins
- 26. November- Das Elexier des LEBENS
- 25. November- Das wunderschönste Mosaik
- 24. November- kein Grund zu Streiten
- Zum HEUREKA der Woche 47
30. November- und da waren’s nur noch VIER
Gerettet ist das edle Glied
Der Geisterwelt vom Bösen,
Wer immer strebend sich bemüht,
Den können wir erlösen.
Schluß in Faust II -VERS- 11934 – 11937 Johann Wolfgang von Goethe
Ein Ende kann ein Anfang sein…
Genau dieser Tag ist heute. Am 30. November 2025 endet die 48. Woche des Jahres 2025 und gleichzeitig entzündet wir das erste Adventslicht.

Ein aussergewöhnlicher erster Advent. Denn diesmal eröffnen wir an diesem Tag auch unseren ersten Adventskalender mit 32 Kalenderblättern und sagen…
…und da waren’s nur noch VIER
Warum? Ein Klick auf das Kalenderblatt zum ersten Advent gibt den Blick frei.

29. November- 11574 – Der Weisheit letzter Schluss

Nur der verdient sich Freiheit wie das Leben, der täglich sie erobern muss
V. 11575 aus Faust II – Johann Wolfgang von Goethe
Pünktlich vor dem ersten Advent sind, meine liebe Frau und ich, in die wohl umfangreichste Weisheit des LEBENS in einer modernen Adaption des Faust eingestiegen.
Doch was bedeutet diese Zitatzeile 11575 jetzt und in der heutigen Zeit?
Da spring ich weit nach vorn in diesem monumentalen Lebenswerk Goethes, der immerhin 80 Jahre daran arbeitete. Die Faszination dieser Werke ist schon die Versnummerierung. Egal welche Druckversion man in einem Buch hat, die Verszeilen sind stets unverwechselbar.
Hier der Sprung zum Anbeginn auf Verszeilen 214/215
Der Worte sind genug gewechselt
Lasst mich nun endlich Taten sehn!
Faust I Zeilen 214/215
In diesem Jahr soll die Tat der erneut besondere Adventskalender 2025 ab morgen sein.
Vielleicht findet sich ja darin auch eine Antwort auf oben genannte Frage und das heutige Tageszitat:
Doch was bedeutet diese Zitatzeile 11575 jetzt und in der heutigen Zeit?
28. November- SEIN oder NICHT sein

Um ganz wir selbst zu sein, müssen wir unser wahres Selbst zulassen. So einfach ist das. Es liegt nur an uns, wenn es schwer erscheint.
John Strelecky
Beim heutigen Tageszitat fällt mir spontan William Shakespeares ein und dieses
To Be or not to Be
Hamlet zweifelt, ob es besser ist, die Schmerzen des Lebens zu ertragen oder den Tod als eine Form des Schlafes zu wählen.
Es ist irgendwie beruhigend, dass diese Zerissenheit schon immer und immer wieder Menschen verzweifeln lässt. Soll ich das jetzt so machen, wie ich das denke und will, nehme ich in Kauf daran zu scheitern und die Schmach einer Niederlage und die Häme der Anderen zu ertragen, oder ist es mir wichtiger was die grosse Masse dazu sagen könnte. Nach dem Prinzip… Hab ich doch gleich gewusst, dass das nichts wird, der hat doch schon immer eine Meise.
Das hat das LEBEN irgendwie schon geschickt eingefädelt, in dem es klar und deutlich sagt,
Irgendeinen Tod muss eben jeder sterben
…oder wie Sir Anthony Hopkins es absolut auf den Punkt brachte …
Niemand von uns kommt hier lebend raus. Also hör auf, dich wie einen nachträglichen Einfall zu behandeln. Iss leckeres Essen. Geh in der Sonne spazieren. Spring ins Meer. Sag die Wahrheit…
Na dann, wenn es so ist, sag ich einfach…
Augen zu und durch
… weil eins ist klar und ist schon wieder deutlich am Horizont zu sehen…, wenn Du es nicht tust, guckste eben in die Röhre.

Und wenn Du denkst, es geht nichts mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her.
27. November- Die Einzigartigkeit des Seins

Bei Vielfalt geht es nicht darum, wie wir uns unterscheiden. Bei Vielfalt geht es darum, die Einzigartigkeit des anderen zu akzeptieren.
Ola Joseph
Wolkenformation sind die flüchtigste Einzigartigkeit, von der ich immer wieder fasziniert bin. Niemals wird sich eine Wolke in irgendeiner Form je wiederholen.
Jeder Mensch kann und wird das akzeptieren.

Jeder Mensch lässt sich unverwechselbar durch seinen ganz persönlichen, ebenfalls einzigartigen, Fingerabdruck identifizieren. Das ist für mich genauso faszinierend.
Jeder Mensch kann und wird das akzeptieren.
Genauso strahlt jeder Mensch und jedes sonstige Lebewesen eine Faszination der Einzigartigkeit und damit Vielfalt aus, wie die flüchtigen Konstruktionen der Natur aus Eiskristallen in der Wunderwelt der Winterzeit, die sich nicht wiederholen lassen und die ich nur staunend akzeptieren kann.

26. November- Das Elexier des LEBENS

Die Freundschaft mit sich selbst ist das Wichtigste, denn ohne sie kann man mit niemand anderem auf der Welt befreundet sein.
Elanor Roosevelt
Wo kommt der viele Hass auf dieser Welt wohl her?
Wie so vieles, suchen wir die Ursache zu oft im Aussen. Dabei wäre es vielleicht erfolgversprechender, der Sache auf den Grund zu gehen. Doch zu oft suchen wir den Grund nicht bei uns und wundern uns dann, über das viele Chaos um uns herum.
Erzeugen wir das Chaos dieser Welt vielleicht selbst?
Es muss einen tieferen Sinn haben, dass mir heute das Zitat dieser aussergewöhnlich starken Frau durch meinen selbstgewählten Zufallsgenerator vorgeschlagen wird.
Sie stand an der Seite des einzigen US- Präsidenten, der dreimal und hintereinander Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika war.
Die grösste Spur, die wir im Leben hinterlassen können, ist, die Verbindung zu allem zu erhalten und ich habe für mich verinnerlicht, dass diese Verbindung nur bei mir selbst beginnen kann.
Selbst wenn der eigene Fußabdruck morgen schon wieder verschwunden ist, wird unser Wirken die Zeit überdauern, oder wie der 32. Präsident der USA es in den schwierigsten Jahren der Geschichte immer wieder zum Ausdruck brachte:
Wir haben die einfache Wahrheit Emersons gelernt, dass ‚der einzige Weg, einen Freund zu haben, ist, einer zu sein.
Franklin D. Roosevelt
25. November- Das wunderschönste Mosaik

Wir sind kein Schmelztiegel, sondern ein wunderschönes Mosaik geworden. Unterschiedliche Menschen, unterschiedliche Überzeugungen, unterschiedliche Sehnsüchte, unterschiedliche Hoffnungen und unterschiedliche Träume.
Präsident Jimmy Carter *1924-2024
Es ist sicher eine der grössten Herausforderungen, als Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, für die überwältigende Vielfalt an Lebenskonzepten optimale Rahmenbedingungen und Verständnis zu ermöglichen.
Jimmy Carter lebte bis zu seinem Lebensende mit 100 Jahren persönlich vor, wie eine lebendige Gemeinschaft funktionieren kann. Er war selbst 76 Jahre glücklich verheiratet und erhielt, mehr als berechtigt und mehr als 25 Jahre nach seiner Präsidentschaft, den Friedensnobelpreis.
Seine Enkel führen das Lebenswerk im Carter Center von ihm und seiner Ehefrau fort.
Das Bild eines wunderschönen Mosaiks für diese unfassbare Vielfalt gleicht der Virtuosität eines Konzertmeisters, oder wie Wilhelm Busch das im Der Virtuos darzustellen vermochte.
Zum neuen Jahr begrüßt euch hier
Ein Virtuos auf dem Klavier.
Er führ“ euch mit Genuß und Gunst
Durch alle Wunder seiner Kunst.Wilhelm Busch
24. November- kein Grund zu Streiten

Es gab auf der Welt noch nie zwei gleiche Meinungen, nicht mehr als zwei Haare oder zwei Körner; die universellste Eigenschaft ist die Vielfalt.
Michel de Montaigne
Das ist die wundervollste Aussage zum Start dieser Woche und ein Lösungsansatz für jede Art von Konflikt.
Die Vielfalt ist die Universellste Eigenschaft von Allem. Jeder Konflikt ließe sich also mit der Eröffnung des Gesprächs beilegen, durch die Frage:
Wollen wir uns zu Beginn darauf einigen, dass unsere Meinungen niemals zu 100 Prozent übereinstimmen werden und wir genau das als das wundervollste auf der Welt betrachten und akzeptieren.
Wer das nicht akzeptieren will, der sollte doch dann einfach nur sagen…
Ich will mich aber streiten.
Dann weiß ich wenigstens, woran ich bin und kann für mich entscheiden, ob ich mich auf einen Streit, oder ein Streitgespräch, einlassen will. Wenn ich das nicht will, dann beenden wir das Gespräch eben gleich und gehen getrennter Wege. Auch die Vielfalt der Wege ist ja universell. Ich kann jeden Weg gehen, aber ich muss nicht jeden Weg gehen.
Drum heute die Frage der Woche:
Wollen wir uns darauf einigen, dass die Woche 48 die letzte ihrer Art im Jahr 2025 ist, bevor wir uns in die Zeit der Besinnung begeben?
